Liebe Leserinnen und Leser,
"Erziehung heißt Vorbild und Liebe - sonst nichts!" So ein schlau, richtig und schön klingender Satz, den der Pädagoge Heinrich Pestalozzi uns da hinterlassen haben soll (und den Großeltern, Oberlehrer oder kinderlose Tanten uns immer wieder als ultimative Erziehungsweisheit ans Herz legen). Nur: Was macht man eigentlich mit diesem Satz, wenn's wirklich brennt? Wenn die Dreijährige sich unter dem Postkasten komplett in der Pfütze wälzt, weil man aus Versehen den Brief bereits selbst eingeworfen hat? Wenn der Fünfjährige einfach "heute mal nicht!" ins Bett gehen will oder der Zweijährige sich mit Ei die Ohren zustopft? Die Vorbildsache bringt einen da nicht wirklich weiter, und auch die Liebe hilft nur bedingt. Stattdessen heißt es plötzlich: Jetzt muss man Grenzen setzen. Aber wie geht das überhaupt?
Unsere Titelgeschichte (ab S.48) beschäftigt sich mit der Frage, warum es vielen Eltern heute so schwerfällt, Grenzen zu setzen. Und weshalb es trotzdem so wichtig ist. Denn, so NIDO-Autor Stefan C. Heintz: "Man muss Grenzen setzen, wenn auch manchmal nur, damit sie üerschritten werden können."
Wir wünschen viel Spaß mit dieser Ausgabe!
Die NIDO-Redaktion
PS. Sagen Sie uns Ihre Meinung und gewinnen Sie!
"Erziehung heißt Vorbild und Liebe - sonst nichts!" So ein schlau, richtig und schön klingender Satz, den der Pädagoge Heinrich Pestalozzi uns da hinterlassen haben soll (und den Großeltern, Oberlehrer oder kinderlose Tanten uns immer wieder als ultimative Erziehungsweisheit ans Herz legen). Nur: Was macht man eigentlich mit diesem Satz, wenn's wirklich brennt? Wenn die Dreijährige sich unter dem Postkasten komplett in der Pfütze wälzt, weil man aus Versehen den Brief bereits selbst eingeworfen hat? Wenn der Fünfjährige einfach "heute mal nicht!" ins Bett gehen will oder der Zweijährige sich mit Ei die Ohren zustopft? Die Vorbildsache bringt einen da nicht wirklich weiter, und auch die Liebe hilft nur bedingt. Stattdessen heißt es plötzlich: Jetzt muss man Grenzen setzen. Aber wie geht das überhaupt?
Unsere Titelgeschichte (ab S.48) beschäftigt sich mit der Frage, warum es vielen Eltern heute so schwerfällt, Grenzen zu setzen. Und weshalb es trotzdem so wichtig ist. Denn, so NIDO-Autor Stefan C. Heintz: "Man muss Grenzen setzen, wenn auch manchmal nur, damit sie üerschritten werden können."
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