Nido 11/2012

Mit den Titelthemen: Hat mich mein Kind verändert? | Wie viel Geld reicht uns? | Betreuung für alle | “Sag mal Pinguin”

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, man ahnt es in der Sekunde, in der man den ersten positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält. Man hat es ja auch schon bei Freunden beobachtet. Und allein die Tatsache, dass man in den nächsten neun Monaten nichts trinken wird, wirkt sich natürlich auf die Art aus, wie man Partys feiert. Aber muss sich denn wirklich alles verändern, sobald man Eltern wird? Die Autoren unserer Titelgeschichte zumindest haben überraschende, manchmal lustige, in seltenen Fällen auch lästige neue Eigenschaften an sich entdeckt, seit sie Kinder haben. Sie sind vorsichtiger, weinerlicher und ein bisschen spießiger geworden – aber auch mutiger, kämpferischer und besser gelaunt. Sie feiern anders – aber immer noch richtig. Und sie sind jetzt ordentlicher (im Auto) und gleichzeitig toleranter Chaos gegenüber (im Wohnzimmer). Wie das geht? Lesen Sie selbst, ab S.42.

Bestimmt schon entdeckt haben Sie die DVD, die dieser Ausgabe gratis beiliegt. »Maja wird geboren«, die allererste Folge der beliebten Zeichentrickserie »Die Biene Maja«. Beste Unterhaltung, während man sich mit den Kindern daheim aufs Sofa kuschelt.

Wir wünschen viel Spaß mit dieser Ausgabe! Die nächste Ausgabe erscheint am 30. November.

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35 Kommentare

  1. nicole pelikan

    zum interview mit zeh, aktuelle ausgabe.
    liebe frau zeh, bisher mochte ich sie, resp. ihre bücher. und dabei meint man ja auch stets, die schriftstellerin ein wenig zu kennen. aber ihr interview war für mich streckenweise der totale abturner. gefehlt hat mir auch, dass die redakteurin mal selbst stellung bezieht. bspw. zum thema rauchen in der schwangerschaft. jede zigarette schadet dem kind ! und ja, da darf man dann schon sagen, dass das gar nicht geht. das hat doch nichts mit bevormundung zu tun. wenn man beobachtet, dass ein kind misshandelt wird, sollte man doch auch eingreifen.
    und dass alle mütter in teilzeit und all jene eltern die eben nicht “fifty fifty” machen können, so dermaßen zu bedauern sind, halte ich auch für übertrieben. ein kind ist nun mal nicht ohne abstriche in sachen selbstverwirklichung im job großzuziehen und mehr zeit hat man mit kind auch nicht. das weiß man doch schon, bevor man ebensolches zur welt bringt!

  2. Maja

    Der Kundendienst von Nido (Stern) laesst leider ueberaus zu wuenschen uebrig. Seit einem Monat versuche ich eine qualifizierte Antwort zu erhalten, wieso die DVD im Abonmont nicht mitgeliefert wird. Beziehungsweise, ging bis dato davon aus, dass diese wenigstens nachgeliefert wird. Stattdessen unterrichtet man mich jetzt, dass das Abo eingestellt wird?
    Witzig!

  3. Logopädin- ohne Worte!

    Ich war Fan der ersten Stunde, aber nach diesem Artikel habe ich sofort mein Abo gekündigt! Ohne Worte war ein sehr einseitiger und schlecht recherchierter Artikel, der mich nun auch an der Glaubwürdigkeit eurer anderen Artikel zweifeln lässt!
    Schade…

    • Hallo, die Nido gibt es ja schon recht lange und als Fan erster Stunde haben Sie demnach auch etliche, anscheinend gute Artikel gelesen, denn sonst hätten Sie Ihr Abo auch früher gekündigt, anstatt sofort so rigoros zu reagieren, könnte man doch konstruktive Kritik üben!?
      Ich lese die Nido auch schon eine ganze Weile und natürlich finde ich auch, dass nicht jeder Artikel sachlich gut dargelegt wird. Allerdings erwarte ich das auch nicht umbedingt, wenn ein Thema auf zwei oder ein paar Seiten mehr behandelt wird, vorallem wenn es so kompakt ist. Überhaupt sollte man das was man liest oder sieht hinterfragen. Ich für meinen Teil freue mich über die Gedankenanstöße der Nido und wenn mich etwas betrifft oder interessiert ist eine weitergehende Recherche so oder so obligatorisch, zumindestens für mich.
      Bunte Grüße, Lila.

  4. Anna H. aus Hamburg

    Nabend,
    auf Seite 121 “GASTSTÄTTEN” zeigt ihr ein Zelt und leider ohne Info, wo ihr dieses tolle Zelt her habt. Gibt es hierauf eine Antwort? Oder kennt ein Leser ein ähnlich tolles Zelt,…
    Schöne Grüße

  5. Steffi

    Da man auf die Anmerkung nicht direkt antworten kann, also hier. Wie schon im mehrfach sehr kritisch kommentierten Artikel gibt es auch hier nur unklare Informationen. Eine Therapie in einer Einrichtung ist nur bei stark beeinträchtigten Kindern ( I-Kindern und Behinderten Kindern), die tatsächlich ganztags in einer Ganztagseinrichtung betreut werden, erlaubt. Dazu muss aber vom verordnenden Arzt ein Hausbesuch explizit verordnet werden.
    Alle anderen Therapien sind verboten und führen zum Verlust der Zulassung.

  6. Franziska K.,29 J aus Leipzig

    Hallo liebe Nido-Redaktion,

    ich habe heute zum ersten Mal “Nido” gekauft und inzwischen teilweise “aus”gelesen. Der Artikel “Habe ich mich verändert” spricht mir aus der Seele! Ich bin zum ersten Mal mit 23 Jahren mit unserem 1. Wunschkind Mutter geworden und erwarte nun mein 2.Wunschkind. Allein dieser Gedanke erfüllt mich mit purer Freude aber auch mit Angst. Angst davor, das zu verlieren was ich an meinem Leben schätze: meine Arbeit. Hier kann ich ich sein und bin vom Muttersein losgelöst. Auf der anderen Seite freue ich mich natürlich auf unseren Familienzuwachs. Und eindeutig kann ich sagen: Ja, meine Tochter (in Zukunft: Töchter) hat mich verändert! Ich freue mich auf weitere tolle Artikel & Fotoshootings. <3

  7. B. Troffen

    Ohne Worte

    Damit ist anscheinend gemeint, dass die eigentliche Frage (“Lernen unsere Kinder wirklich schlechter sprechen als früher?”) nicht beantwortet wird. Schade! Allemal wäre das interessanter gewesen als Ihr Rundumschlag gegen die Logopädie.

    Gut, dass sich hier bereits einige Leser/Logopädinnen kritisch zu Wort gemeldet haben!

    Ihr Artikel schneidet ein paar Punkte an, ohne dass sie in Bezug zueinander gesetzt werden. Nach dem Lesen stellen sich leider mehr Fragen als Antworten gegeben werden.

    Ursprünglich scheint es Ihnen ja um die Sprache bzw. das Sprechen der Kinder heute gegangen zu sein. Dafür geben Sie Zahlen der AOK wieder. In der Logopädie werden allerdings auch Kinder und Jugendliche behandelt, die von Kieferorthopäden zur Mitbehandlung geschickt werden, oder sie stottern zum Beispiel oder haben eine Stimmstörung. Das wird hier zwar nicht unterschieden, aber Zahlen können ja so seriös wirken.

    Zu Ihrem ausführlichen Beispiel “Sarah” möchte ich anmerken, dass eine logopädische Therapie in einer Kindertagesstätte oder einem Kindergarten im Regelfall NICHT erlaubt ist. Gerne hätte ich hier weitere Informationen, wie es in diesem Fall zu einer Therapie in der Krippe kommt. Sie schreiben so lax “Vielleicht würde das kleine Mädchen auch ohne die Logopädin normal sprechen lernen…” Vielleicht aber auch nicht! Jeder Mensch hat das Recht auf eine notwendige Therapie! Man kann nicht wissen, wie sich ein Kind entwickeln wird, aber es gibt Aspekte, die beim Für und Wider zum Tragen kommen. Der Normalfall sollte doch wohl sein, dass ein Kind einer Fachperson vorgestellt wird und – wenn nötig – eine Behandlung begonnen wird. Wenn sich die Sprache gut entwickelt, wird die Logopädie beendet – so einfach ist das. Wenn ein Patient nach einer Tumorentfernung als krebsfrei gilt und sein Immunsystem möglicherweise ausreicht, als Mittel der Wahl aber eine Chemotherapie empfohlen wird (um auf der sicheren Seite zu sein), wittern Sie dann auch Geldmacherei?

    Zu dem Punkt, dass Ärzte und Logopäden nicht immer einer Meinung sind, könnte ich Ihnen viele Beispiele nennen! Sie würden jedoch nicht in Ihr Schema passen. Wenn beispielsweise Kinder zu uns kommen, die in der zweiten Klasse immer noch das /r/ nicht sprechen können und durch ein /j/ ersetzen, oder wenn es pauschal heißt, stottern könnten Kinder erst ab 4 Jahren, oder wenn ein vollkommen intaktes Zungenbändchen durchtrennt werden soll, um ein Lispeln zu beheben – um nur mal ein paar wenige haarsträubende Erlebnisse zu schildern – dann habe ich berechtigte Zweifel an der Qualifizierung der behandelnden Ärzte. Ein Augenarzt hat selbstverständlich tiefe medizinische Kenntnisse, aber würden Sie sich von ihm operieren lassen, wenn Sie eine Blinddarmentzündung haben? Für Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sind Logopädinnen die Fachfrauen! Zum Glück kann ich persönlich sagen, dass die allermeisten der Ärzte in unserem Umfeld das genauso sehen und die Zusammenarbeit entsprechend sehr gut ist.

    Dass manche Ärzte die Logopädie sinnvoller einschätzen und gutheißen würden, wenn das ganze System anders wäre und es keine Regressforderungen gäbe, kann ich mir jedenfalls gut vorstellen. Das ist aber ein ganz anderes Thema.

    Wer jetzt unsicher ist, ob Logopädie für sein Kind notwendig ist, soll das mit seinem Kinderarzt besprechen. Wer sich über Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen informieren möchte, kann das auf der Internetseite http://www.dbl-ev.de tun.

    • Anmerkung/Info

      In der neuen Heilmittelrichtlinie, die im Juli 2011 in Kraft getreten ist, wurden die Regelungen bezüglich der Behandlung von Kindern in Kindertagesstätten gelockert. Unter bestimmten Umständen ist dies jetzt möglich.

  8. Christoph

    Wieviel Geld steht einer Familie zur Verfügung?

    Ca. 70% der Deutschen haben ein Durchschnittseinkommen von unter 2000 EUR. D.h. 70% der Familien haben weniger als 4000 EUR zur Verfügung.
    Ihre recherchierten 4500 EUR Familiendurchschnittseinkommen mögen mathematisch und statistisch in Ordnung sein, gehen aber an der Lebenswirklichkeit der meisten jungen Familien total vorbei.
    Welche junge Familie hat Mieteinnahmen von 900 EUR?

    Eine Verhöhnung der jungen Familien und schlampige undifferenzierte Recherche.

    • Familie Ludwig

      Kann mich nur anschließen… Wir haben momentan nur ein Einkommen (Mama arbeitet, Papa studiert zu Ende) und nach Abzug der Fixkosten (Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Internet, Telefon usw.) bleiben uns gerade mal 310 EUR im Monat übrig. Davon gehen dann nochmal 150 EUR für Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Windeln, usw. drauf…

      900 EUR Mieteinahmen? Hätten wir auch gern. Wir werden mal bei unserem Vermieter nachfragen ob er uns die Wohnung nicht für lau überlassen will – oder noch besser: uns fürs Wohnen bezahlen!

  9. Anna

    Ich lese diese Zeitschrift wirklich gerne. Mir gefällt, dass sie ein bisshen alternativ sein will. Kinder Sachen selber nähen, alte Ferigkeiten wie das Einkochen wiederbeleben und einfach mal etwas anderes machen als alle anderen.
    Wie zum Henker ist da die McDonalds und Nickelodeon-Werbung ins Heft gekommen! Wer hat sich denn dafür stark gemacht?! Hat Nido Geldsorgen, dass sie solch “gute” Werte ins Heft holt? Ich war ein bisschen geschockt und enttäuscht, muss ich sagen. Es wird doch sicher auch andere, unterstützungswürdigere Werbepartner geben,die unsere Kinder nicht nur als zu erschließende Kaufkraft verstehen und die die Umwelt und die Tiere respektvoller und artgerechter behandeln!

  10. Jan Alexander

    Schlusslicht NRW: Den Vogel schoss die Stadt Jülich ab. Die – übrigens hervorragende – dortige private Kinderkrippe (25 Plätze) musste 2012 Konkurs anmelden, weil NRW sich hartnäckig weigert, private Träger auch nur mit einem einzigen Cent zu fördern (womit man bundesweit ziemlich allein dasteht). In anderen Ländern florieren solche Einrichtungen und lindern mit guter Arbeit die Not. Nicht so in NRW, wo man immer noch auf dem hohen Ross sitzt.

    Konsequenz: Da weder der Kreis Düren noch die Stadt Jülich auch nur einen Bruchteil der Betriebskosten fördern wollten, musste diese Kita dichtmachen. An ihre Stelle trat am 1.8.2012 eine – übrigens in vollem Umfang öffentlich geförderte! – Elterninitiative (10 Plätze).

    Das also nennt man in Jülich/Düren/NRW “Kindergartenausbau”: Ein Minus von 15 Plätzen, und das noch für teure Steuergelder erkauft. Wirklich ein bombiges Geschäft. Da haben Kommunalpolitiker ihr Rechentalent bewiesen. Besonders der Dürener Landrat hat sich in dieser Hinsicht hervorgetan.

  11. Thema Logopädie: Schlecht recherchiert

    Als Logopädin und Mutter war ich zunächst erfreut in der NIDO einen Artikel über meinen eher unbekannten Beruf zu finden. Doch schnell wurde mir klar: Hier sollte kein gutes Haar an uns gelassen werden. Wie in jeder Berufsgruppe gibt es auch bei uns schlechte Beispiele und schwarze Schafe, die jeden und alles mehr schlecht als recht behandeln, egal ob notwendig oder nicht. Das ist jedoch zum Glück die Ausnahme.
    Aber hier ein paar Fakten:
    Richtig ist, dass die Anzahl der zu behandelnden Kinder in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Wie so häufig handelt es sich aber auch hier um ein statistisches Problem, denn natürlich gab es genau “diese” Kinder auch früher in der Kindheit der Eltern- und Großeltern-Generation, jedoch hatte man keine diagnostischen Möglichkeiten sie zu erkennen. Auch gab es keine oder nur unzureichende Therapiemöglichkeiten, vor allem für sehr kleine Kinder, daher galt unter Kinderärzten lange der Grundsatz “vor dem 4. Geburtstag kann man eh nichts machen”. Heute weiß man, dank Langzeitstudien, sehr zuverlässig wann eine Behandlung notwendig ist und wann nicht, denn es gibt zuverlässige (klein)kindgerechte diagnostische Instrumente, außerdem gibt es mittlerweile erfolgversprechende Therapiekonzepte auch für Kleinkinder. Man kann davon ausgehen, dass ein Arzt allein aus Kostengründen nicht leichtfertig eine Verordnung ausstellt, sondern dass ein Kind in den allermeisten Fällen auch wirklich Bedarf hat, wenn es beim Logopäden “gelandet” ist. Eltern, die eine Verordnung/ein Rezept vom Arzt bekommen haben, welche/s sie sich häufig erst erkämpfen müssen, sind überwiegend sehr froh und dankbar, wenn eine Behandlung nach oft monatelanger Wartezeit beginnen kann. Auch die Kinder/Jugendlichen selber sind fröhlich und entspannt, wenn sie nach erfolgreicher Therapie endlich störungsfrei bzw. altersgemäß kommunizieren können. Keiner soll glauben, dass es einem 2jährigen Kind egal ist, ob es verstanden wird oder nicht.
    Sprachstörungen werden in diesem Artikel bagatellisiert, ganz offensichtlich ohne zu wissen, welche Folgen eine unbehandelte Störung haben kann. Eine Leserechtschreibstörung ist dabei noch das kleinste (aber häufigste) Problem. Diese später im Schulalter behandeln lassen zu müssen ist wesentlich hartnäckiger, frustrierender für das Kind und teurer für die Eltern, da die Behandlung von Leserechtschreibstörungen nicht im Heilmittelkatalog enthalten sind, d.h. die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen.
    Dass die Anzahl der Logopädinnen in Deutschland nach wie vor steigt, hängt im Übrigen auch mit dem zunehmenden Bedarf im geriatrischen Bereich zusammen, der hier logischerweise völlig außer acht gelassen wird. Schlaganfälle sind bspw. mittlerweile eine Volkskrankheit und viele Betroffene benötigen logopädische Hilfe. Und das bitte sofort und ohne Wartezeit!

    Im Übrigen: Kein Kind und kein Erwachsener muss behandelt werden. Wer nicht will, lässt es eben…

    • Barbara

      Vielen Dank für diese fundierte Kritik. Ich bin ebenfalls Logopädin und Mutter und war sehr gespannt auf diesen Artikel und danach ebenso enttäuscht. Normalerweise bin ich mir von Nido besser recherchierte Artikel gewöhnt.

    • Katharina

      Danke für den ausführlichen Kommentar! Ich bin selbst auch Sprachtherapeutin – wenn auch im Erwachsenenbereich tätig – und habe mich maßlos über diesen einseitigen und absolut unsauber recherchierten Artikel geärgert. Hier finden keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse Anwendung – Stickwort “kritische Zeitfenster” in der Sprachentwicklung etc. Wir therapieren ja nicht nur frei Schnauze auf der grünen Wiese, sondern haben durchaus den Anspruch, theoretisch fundiert zu arbeiten. Aber um diese Hintergründe zu erfassen müsste man sich intensiver damit auseinandersetzen. Dies als Gruß an den Autor!

  12. Katrin

    Bei der Reportage ” Wie viel Geld reicht uns” war ich doch sehr erstauend über die ausgesprochen niedrigen Kita Kosten, teilweise unter 100,- Euro!!!! Wo bitte leben diese Familien, ich möchte dort auch wohnen!!! Wir zahlen im Monat für einen Krippenplatz 400,-!!! Und auch später, ab 3 Jahten, wird er immer noch über 250,- im Monat betragen!!! Das heißt, arbeiten um den Kitaplatz zu bezahlen!!

    • Katrin

      Frau Schröder, wer soll das bezahlen?!?! Mit dem Kindergeld ist dieser Betrag nicht ansatzweise gedeckt!!!

    • Tina

      Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele! Ich war auch bass erstaunt über die niedrigen Kita Gebühren!! Wenn wir ab nächstem Jahr (sollten wir zu den Glücklichen gehören, die einen Krippenplatz ergattern…) für zwei Kinder Kita-Gebühren zahlen müssen, liegen wir sicherlich bei 600 – 700 Euro pro Monat!! Das muss man sich erst mal leisten können… Wenn man dann noch die Herdprämie einrechnet, lohnt es sich fast nicht, arbeiten zu gehen… :-(

    • Vronerl

      Danke, ich kann mich nur anschließen! Wir liegen auch bei 400 Euro im Monat für ein Kind! Ich habe mich auch gewundert, dass gar keine Familie nicht wenigstens annähernd soviel gezahlt hat.
      Aber ich fand es sehr aufschlussreich, zu lesen, was andere so ausgeben (und auch irgendwie beruhigend) – könnte man da nicht jeden Monat eine Familie vorstellen, so wie das Kind mit den Spielsachen?

    • Familie Ludwig

      Also hier (in Sachsen) zahlt man für einen 8h- Platz einen Elternbeitrag von 195 EUR. In besonderen Fällen werden die Erziehungsberechtigten auch komplett von der Zahlung dieses Pauschalbeitrags befreit.

      400 EUR – das könnte sich hier kaum einer Leisten. Dafür sind Gehälter und Miete in den neuen Bundesländern aber auch nicht so hoch…

    • laura

      Katrin, wolltest du das Kind oder Frau Schrœder?
      das Kindergeld reicht nicht fūr die Kosten der Kita? Warum muss der Staat fûr die Betreuung deines Kindes aufkommen?

      Ich habe auch ein Kind und die Kita zahle ich von meinem Gehalt, so ist das eben. Kein Grund zu jammern und dafûr den Staat verantwortlich zu machen.

    • laura

      und zu den Kosten:
      400 Euro fûr einen 8h Platz, da komme ich auf einen Stundenpreis von 2,50 Eur pro Stunde, das ist in meinen Augen fûr die Betreuung meines Kindes sehr gùnstig. und bei 2,50 pro stunde, kann ich da wirklich erwarten, dass mein kind optimal betreut wird? eben nicht! deshalb kommen ja auch auf 20 kinder machmal nur zwei betreuerinnen…!
      und wer sich etwas anderes wûnscht muss dafûr auch entsprechend zahlen…

  13. Claudia

    Hallo Nido -
    ich habe mir ein Probeabo gekauft. Nach dem ersten (also jetzt aktuellem) Heft bin ich enttäuscht.
    Schöne DVD dabei, leider sehen meine Kinder nicht fern…Sicher die Kinder ihrer Angestellten Redakteure, man kann sich ja nicht ständig um seine Kinder kümmern (auch mal nein sagen, ich habe keine Zeit, DVDs sind dann super..).Deshalb kommen Logopäden eben oft zum Einsatz..
    Nichts interessantes zum Lesen, da kaufe ich mir lieber die Gala und weiß vorher, daß ich jetzt meine Gehirnaktivität in den Urlaub schicke.
    Mein Abo wird gekündigt.
    Grüße aus München.

    • Claudia

      Problemlose Kündigung war möglich.
      Ein Lob an die sehr nette Kundendienstmitarbeiterin.

    • kristin

      Hallo Nido Team,

      ersteinmal diese Ausgabe ist wie immer, toll. Zum Abschalten, Lachen, Nachdenken und manchmal auch Weinen. Aber überhaupt null mit einem sinnlosen, überdrehten, uninteressanten, oberflächlichen Mist wie Gala zu vergleichen. Eure Redakteure mit dem gewissen Humor – der zum Niederknien ist – ein großes Lob. Der Artikel mit den Veränderung nach dem Kind – habe ich gelacht und festgestellt ich bin nicht allein. Ja es gibt Kiga´s die sind so preiswert – wir hier in dresden haben davon einige. Unser Platz (9 h) kostet 73,- EUR + 60,- EUR Essengeld. Es ist ein e.V. man muss natürlich Stunden leisten aber das ist nicht der Rede wert dafür macht man es ja gern. Nur die Gehälter im Artikel sind schon cool. Träumen wir im Moment noch davon. Aber es ist doch einfach auch mal interessant wie es andere machen und ich bin nur dankbar für diese optische Aufrechnung. Nett ist die kleine 25-minütige Biene Maja DVD. Schauen wir uns bei Gelegenheit alle zusammen an. Erinnert mich an meine Kindheit – ist was schönes.

      Liebe Claudia,
      wenn Deine Kinder so toll mit Bausteinen spielen und kein Fern sehen – wieso hast Du Zeit um eine Gala zu lesen? Ab husch- ins Spielezimmer. Es ist nicht “Krieg der Sterne” hier gehts um 25 Minuten Biene Maja. Nimmst Du´s nicht bisschen zu ernst? Bist eine von den Supermamis – die immer die schönste Bastelidee hat und den schönsten Geburtstagskuchen, mmh? Gibts solche Tipps in der Gala, wusste ich gar nicht.

      Kristin
      Grüße aus Dresden

    • Jule

      Was ist das denn für ein unverschämter Kommentar? Leute gibt es… Lass deine Kinder halt nicht DVD gucken, aber warum dann anderen unterstellen, dass sie diese nutzen, um ihre Ruhe zu haben? Und der Rückschluss mit dem Logopäden… ebenfalls daneben. Wäre ich die Nido-Redaktion, hätte ich dir sowieso das Abo wieder entzogen. Gibt Leute, die haben nur die Gala verdient. Viel Spaß noch weiter im selbstgefälligen Leben.

    • kristin

      … und es gibt Menschen die haben immer was zu “gackern”. Diese Menschen können sich mit nichts zufrieden geben. Armselig. Achso doch, mit der Gala – noch armseliger. Und was regt Ihr Euch auf, dass die Artikel zu oberflächlich wären. Dann kauft Euch Fachliteratur zu diesem Themen. Oder die Süddeutsche, die greift auch gern solche Themen bis ins Detail auf. Ich habe meine 11/2012 fast fertig und freu mich schon auf die nächste. Und ich brauch kein Abogeschenk, ich bezahle gern die 4,20 €.

      Grüße Kristin

  14. betty

    oh ich war enttäuscht: ein titelthema das in lifestyleschnipseln abgehandelt wird, früher habe ich motorhead gehört, mit kindern jetzt fleetwood mac, früher krümel heute ohne, früher schlecht, heute gut, naja, das liest sich alles ganz nett aber eine beschäftigung mit dem thema auf diese weise? eine gescheit geschriebene reportage, das wäre was! leute, die sowas können, haben sie doch, oder?
    auch: der artikel über logopädie – da wird ein thema oberflächlich abgefrühstückt, schlaueres kommt von den anderen kommentatorinnen hier.

    • Super Beitrag! Wir hatten wiiclrkh mal ein derart schlimmen Befall nachdem wir aus dem Urlaub wieder kamen, dass Teile des Teppichs schwarz waren, aufgrund der Flohplage. Die Dinger sind fcfcfcberall, die wieder wegzubekommen war wiiclrkh nicht leicht! Wir verabreichen seitdem das Advantage, weil es zum einen nur oberfle4chlich wirkt und somit unserem Wau Wau gar nichts ausmacht und zum zweiten weil es die Umgebung mitbehandelt. Von den anderen Mitteln habe ich ebenfalls schon sehr positive Dinge gehf6rt. Was ich damit sagen will: Vorsicht an all diejenigen, die glauben sie wfcrde es nie treffen. Frfcher oder spe4ter bringt der Schatz die Biester mit nach Hause und wenn man dann schlecht bis gar nicht vorbereitet ist oder denkt es lf6st sich von allein, untersche4tzt die Geschwindigkeit mit der sich die kleinen Monstern vermehren!

  15. müller brigitte

    thema geld und vorsorge heft 11/2012
    leider werden hier nur Großverdiener vorgestellt
    bitte fragen Sie mal Familien mit ca. 1220,00 netto
    und zwei kindern (gibt es viele wie z.b Leiharbeiter)
    wie diese mit dem Geld auskommen Ihre Angaben sind
    sehr unrealistisch da solche Einkommen die wenigsten
    Familien haben.

  16. Cornelia Schulz-Kroenert

    Liebe Nido-Redaktion,
    ich mag Eure Zeitschrift sehr gerne.
    Als ich auf der akuellen Ausgabe die Artikelüberschrift zum Thema “Logopädie” las, hab ich mir die Zeitschrift prompt gekauft und dachte:”Prima, leg ich im Wartebereich aus, was für überambitionierte Eltern.”
    Als Logopädin und Mutter zweier Kinder möchte ich mich von den im Artikel beschriebenen Vorgehensweisen stark distanzieren. Ich achte bei meiner Arbeit sehr darauf, die mir zur Diagnostik vom Kinderarzt geschickten Kinder differenziert einzuschätzen, die Eltern umfassend zu beraten und nicht vorzeitig Behandlungsnotwendigkeiten zu deklarieren. Mir ist es sogar fast lieber, denn Eltern sagen zu können: “Das kriegt ihr Kind auch ohne Behandlung hin.” Auch den Eltern, deren Kinder eine Förderung wirklich nötig haben, versuche ich die Stärken ihrer Kinder in den Fokus zu rücken. Ich bin mir sicher, für einen Großteil meiner KollegInnen ist dies ebenso selbstverständlich. Schade nur, dass in Eurem Artikel darauf zu wenig eingegangen wird.
    Wenn sich Eltern über Logopädie ausführlich informieren wollen, empfehle ich die Seite http://www.dbl-ev.de

  17. Ohne Worte

    Als Fachärztin für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen war ich bei Lesen dieses Artikels natürlich zu allererst einmal erstaunt darüber, dass ein Vertreter meiner Fachdisziplin leider gar nicht befragt wurde. Seit 1992 gibt es nämlich den Facharzt für Phoniatrie & Pädaudiologie (übersetzt: Sprach-Stimm- und kindliche Hörstörungen),der sich gerade mit dem Bereich der kindlichen Sprachentwicklungsstörungen beschäftigt und eine wichtige Schnittstelle zwischen Kinderheilkunde, Logopädie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde darstellt. Die kindliche Sprachentwicklung ist zudem eng mit dem Hörvermögen verknüpft: Nur wer gut hören kann, kann auch gut sprechen (lernen). Damit fehlt ein weiterer wichtiger Baustein in diesem Artikel keine Erwähnung: Häufig spielen Hörprobleme (z.B. durch wiederkehrende oder anhaltende Mittelohrentzündungen) bei Sprachentwicklungsverzögerungen eine wichtige Rolle. Bevor eine logopädische Tharpie begonnen wird, muss daher zuvor zumindest ein Hörtest erfolgen. Sollten Kinder mit zwei Jahren einen aktiven Wortschatz von weniger als 50 Wörtern aufweisen, sollte zumindest eine abschätzende Untersuchung stattfinden, ob es sich hier einfach um einen “Late-talker”, d. h. Spätsprecher handelt oder ob eine logopädische Frühtherapie eingeleitet werden sollte. Sonst fällt im schlimmsten Falle erst bei den Schuleingangsuntersuchungen ein sprachliches Problem auf, dass dann zu Schulschwierigkeiten, beispielsweise beim Schriftspracherwerb führen kann.
    Zuletzt wäre noch wünschenswert gewesen, ein paar Kontaktadressen anzufügen. Beispielsweise bietet der Deutsche Bundesverband für Logopädie (www.dbl.de) auf seinen Internetseiten für Eltern viele hilfreiche Informationen an.

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