Kinder im Büro

Für eine Geschichte in Nido suchen wir Eltern, die uns davon erzählen, wie es ist, wenn das Kind mit zur Arbeit muss.


Kindergartenferien, ausklingende Grippe oder Kita-Streik – manchmal geht es einfach nichts anders: Die Kinder müssen mit zur Arbeit. Für eine Geschichte in der April-Ausgabe von Nido suchen wir Eltern, die uns erzählen, welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben. Wie reagieren die Kollegen und der Chef? Gefällt es den Kindern im Büro? Und wie arbeitet es sich, wenn das Kind gleichzeitig unter dem Schreibtisch herumkrabbelt?

Wir freuen uns über Erfahrungsberichte und jede noch so kleine Anekdoten.

Einfach eine Mail an helle.anke@nido.de schreiben. Wir melden uns dann bei Ihnen!

Anke Helle
Über die Autorin:
Anke Helle ist stellvertretende Chefredakteurin von Nido. Als Kind wünschte sie sich nichts sehnlicher, als in einem Playmobil-Haus leben zu dürfen. Heute ist sie sehr froh darüber, dass ihre Wohnung keine Plastikwände hat – den hoch modern ausgestatteten Ponyhof ihrer Neffen und Nichten beäugt sie manchmal dennoch ein wenig neidisch.

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8 Kommentare

  1. linotte

    Einen halben Tag mit meinem 5-jährigen im Büro gewesen. Er war sehr ehrfürchtig und unglaublich brav, hat nur geflüstert und war in den 4 Stunden vielleicht produktiver als ich – aus kleinen Zetteln und Tesafilm hat er ein riesiges Strassensystem zusammengeklebt und bemalt, das von allen Kollegen bestaunt wurde. Als Belohnung gab es heiße Schokolade aus dem Getränkeautomaten.

  2. Kathrin

    Ich bin schon zu wichtigen Auschusssitzungen des Gemeinderats mit meinen Kindern aufgeschlagen, wenn sich keine andere Möglichkeit ergeben hat. Als der Kleine noch viel geschlafen hat, war das auch kein Problem, mittlerweile möchte er mitreden und ist einfach zu unruhig, als das es noch funktionieren würde. Gut, das die Praktikanten im Fraktionsbüro dann ein Auge auf ihn haben und noch viel besser, dass ich dank der Arbeitszeiten meines Mannes und flexibler Großeltern nicht oft darauf angewiesen bin. Wenn es dann endlich auch mit einem Kindergartenplatz klappt, entschärft sich das noch mehr. Allerdings habe ich bemerkt, das ich mir häufiger einen Kopf darum mache, ob die Kinder stören oder zu laut sind und es die Kollegen in keinsterweise stört.

  3. Nadja

    Ich hatte meine Tochter (mittlerweile 4 Jahre) auch schon ein paar Mal in der Agentur dabei. Die Kollegen und Vorgesetzten sind sehr verständnisvoll und die Praktikanten haben sich sehr lieb um sie gekümmert. Natürlich ist das die absolute Ausnahme, da es dann für das Kind doch irgendwann zu langweilig wird und man nicht wirklich so konzentriert arbeiten kann. Aber es ist toll zu wissen, dass es im Notfall möglich ist und man dringende Termine wahrnehmen kann. Bei einem Castingtermin war sie auch schon mal dabei…mit Spielzeug und “Hilfsmitteln” wie Ipad & Co. geht es schon mal ausnahmsweise. Ich denke, wenn die Kinder noch richtig klein sind, ists eventuell noch einfacher, da sie dann viel schlafen…jetzt wirds dann halt einfach zu schnell langweilig für die lieben Kleinen :-)

  4. Katharina

    Hallo,
    mir wurde eine Stelle als studentische Hilfskraft angeboten, als meine Tochter 4 Monate alt war. Da konnte ich nicht nein sagen. Ich habe dann 3 Monate jeden Tag zwischen zwei und drei Stunden gearbeitet, die Kleine lag entweder in meinem Arm oder unterm Schreibtisch in der Kinderwagenwanne.
    Ich fand diese Zeit ganz furchtbar und hätte mir gewünscht, dass ich auf das Geld hätte verzichten können, aber es musste sein. Für den Lebenslauf macht sich das natürlich auch gut, aber meiner Süßen gegenüber hatte ich die ganze Zeit und auch heute noch ein schlechtes Gewissen…

  5. Also ich hatte meine Kinder mal mit in der Arbeit. Es war aber so, dass nicht bei der Betreuung eine Ausnahmesitutation war, sondern in der Arbeit. Während des Termins hat die Praktikantin auf die Kinder aufgepasst und alle waren sehr nett. Allerdings hatte ICH ein Problem bei der Sache: ich habe die Kinder einfach vergessen und war voll und ganz “in der Arbeit”. Mein Chef kam mir dann im Flur mit meinem Jüngsten entgegen. So kann es auch laufen, aber es war ja auch ein Ausnahmetermin, also waren alle ausnahmslos fürsorglich. In der Regelarbeitszeit wäre das sicher anders gelaufen, aber dafür hatte ich ja einen Telearbeitsplatz.

  6. Sandra

    Mein Mann und ich arbeiten beide im selben Seniorenheim, wenn eines der Kinder (3 und 1 Jahre alt) krank ist oder die Kita zu hat,kommen die Kids mit (wenn die Großmutter nicht kann). Zur Not kann mein Mann auch seinen Dienst umlegen.
    Das Seniorenheim in dem wir arbeiten ist sehr Familien freundlich und es sind schon viele neue Familien dort entstanden.
    Die Kollegen freuen sich wenn die Kinder kommen,aber am meisten unsere Bewohner.
    Natürlich achten wir darauf,wenn die Kinder mitkommen,das sie sich weitgehend ruhig verhalten und im Dienstzimmer spielen,aber es gibt auch Bewohner die sie dann mit Schokolade locken oder ein Eis ausgeben,da sind dann alle Seiten glücklich.
    Wir haben schon oft den Vorschlag gemacht in einem unserer Seminarräume einen KITA-Raum einzurichten,aber leider fehlen unserem Haus dazu die Möglichkeiten,obwohl es dort viele Eltern mit Kindern gibt.
    Mein Mann und ich haben großes Glück,in anderen Einrichtungen ist das nicht immer so.

  7. Yvonne

    Ich könnte etwas beisteuern zum Thema ‘Säugling in der Uni’ oder auch ‘der klägliche Versuch etwas zu lernen’.

  8. Daniza

    Ich habe meinen älteren Sohn regelmäßig in den Nacht -und WEdienst (ich bin Apothekerin) mitnehmen müssen – war mühsam, aber es ging.Nachts hat er meist geschlafen und tagsüber musste er auch mal im Laufstall brüllen…..
    Beide Kinder habe ich in den ersten Monaten im Tragetuch mit zur Arbeit nehmen dürfen, das war nie ein Problem und den Kunden hat es gefallen.
    Der Große ist jetzt 16 und war wenig krank, der Kleine ist jetzt 15 Monate und wenn er krank wäre,müsste ich ihn mitnehmen – NOCH geht das im Tragetuch.Und mein Chef ist froh, wenn ich überhaupt komme – denn wenn ich nicht da bin, muss ER arbeiten.Und die Kollegen haben sich bisher nicht beschwert.