„Nach einer Geburt die alte Figur zurück zu wollen, ist Nonsens“

Seit Jahrzehnten kämpft sie dafür, dass Frauen endlich ihren Körper lieben. Ein Gespräch mit der britischen Psychoanalytikerin Susie Orbach über hungernde Schwangere, essgestörte Grundschülerinnen und den richtigen After-Baby-Body.

 

Frau Orbach, ich möchte Ihnen gerne ein paar Fotos zeigen: Victoria Beckham, in einem engen Minikleid und hohen Schuhen, neun Wochen nachdem sie ihre Tochter auf die Welt gebracht hat, das Model Miranda Kerr im Bikini auf dem Laufsteg, drei Monate nach der Geburt ihres Sohnes … Frau Orbach?

Ja?

Sie schauen gar nicht richtig hin.

Ich finde das entsetzlich. Krank. Ich möchte mir das nicht anschauen.

Warum? Die sehen doch gut aus.

Die Bilder sind grausam, weil sie verleugnen, dass diese Frauen erst vor kurzer Zeit Mutter geworden sind. Weil sie die Botschaft aussenden: Es ist keine große Sache, ein Kind auf die Welt zu bringen! Niemand verrät einem ja, wie viele Leute beteiligt waren, um so einen Auftritt hinzulegen: Personal Trainer, Visagist, Stylist, Friseur. Als ich vor 27 Jahren mein erstes Kind bekommen habe, konnte ich erst mal überhaupt nicht alleine auf die Toilette gehen, so schwach war ich. Ich war mit vollkommen anderen Sachen beschäftigt, als meinen Körper wieder in Form zu bringen.

Was ist so falsch daran, nach der Geburt seine alte Figur wiederhaben zu wollen?
Ein Baby zu bekommen ist der Beginn einer Beziehung, alles sollte sich darum drehen, diesem neuen Menschen Platz in seinem Leben einzuräumen. Ich finde es einfach irritierend, wenn in dieser Situation die Hauptbeschäftigung einer Mutter zu sein scheint, Sit-ups und Liegestütze zu machen oder mit ihrem Personal Trainer joggen zu gehen. Anstatt sein Baby kennenzulernen, seine Bedürfnisse zu erspüren, mit ihm zusammen ein Nickerchen zu machen, fühlen sich diese Berühmtheiten offenbar gezwungen, ihren Körper zu stählen, ihn zu formen.

Und damit, behaupten Sie, setzen sie normale Mütter unter Druck?
Ja natürlich! Und ich sage auch: Das ist ziemlich neu. Dieser Begriff „After-Baby-Body“, den gibt es meinem Gefühl nach noch nicht sehr lange. Die Zeitschriften sind heute voll damit. Manche Frauen hungern in der Schwangerschaft, um ja nicht rund zu werden. Untersuchungen zeigen: Deren Babys haben später ein erhöhtes Risiko, fettleibig zu werden.

Aber ist das nicht eine verschwindende Minderheit?
Vielleicht. Ich sehe einfach Anzeichen, die mich beunruhigen. Die Mehrheit der Mütter ist natürlich nicht gebotoxt. Aber es gibt ein paar, die es machen. Verheerend! Ein Baby ist abhängig davon, die Gefühlsregungen seiner Mutter lesen zu können. Ein starres Gesicht ist für sie ungeheuer abschreckend. Sie fühlen sich abgelehnt. Ich habe von einem Kinderbuch in den USA gehört, in dem erklärt wird, mit welchen Operationen eine Mutter wieder schöner aussehen kann …

… „My Beautiful Mommy“ von Michael Salzhauer, der in einem Interview gesagt hat, ein einmal aufgeblasener Luftballon sehe auch nicht mehr aus wie davor, was spräche also dagegen, ihn mit operativen Maßnahmen wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen.
Als sei es das Normalste auf der Welt, seinen Körper zu verändern! Wissen Sie, ich bin keine Moralistin, ich bin Psychoanalytikerin. Es ist also nicht an mir, zu sagen: Gehe jeden Tag ins Gym, gehe nicht ins Gym – wenn Mütter die Energie dazu haben: Großartig! Ich bezweifle aber, dass sie sie haben. Sie gehen da hin, weil sie denken, es zu müssen. Und das ist falsch. Ich möchte Müttern gerne eines sagen: Seinen Körper nach der Geburt wiederbekommen zu wollen, ist Nonsens. Er wird niemals mehr der gleiche Körper wie zuvor sein. Weil: Er hat ein Kind ausgetragen und zur Welt gebracht. Und das ist doch eigentlich wunderbar.

Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn Mütter nicht mehr so aussehen sollen wie Mütter?
Vor zwei Jahren gab ich einer Journalistin der „New York Times“ ein Interview. Sie erzählte, dass in ihrem Büro keine der Frauen erwähnt, Kinder zu haben. Sie haben alle schon schönheitschirurgische Maßnahmen hinter sich, Kinder würden ihr wahres Alter verraten. Das erklärt doch eigentlich alles.

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Mareen Linnartz
Über die Autorin:
Mareen Linnartz wollte als Kind Schreibwarengeschäftinhaberin, Friseuse oder Bäuerin werden. Heute ist sie Nido-Textredakteurin, schneidet ihren drei Söhnen mit Hingabe die Haare, kauft für sie Fußball-Radiergummis und mistet mit ihnen das Heu im Meerschweinchenkäfig aus.

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20 Kommentare

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  2. Monique

    Klar ist es Schwachsinn, wie die Promis sich aufführen und ich stelle das Neugeborene an erster Stelle und nicht meine Fitness, aber man muss die Dinge auch mal anders herum betrachten:

    Ich verstehe nicht, dass man nach dem Austragen eines Babys nicht wieder wie vorher aussehen kann- dass es schier unmöglich sei. Das geht je nach Veranlagung und Fitness (Gesundheit, nicht Sport- oder Magerwahn) sehr wohl. Es gibt Frauen, die sogar besser aussehen, als zuvor, sich weiblicher fühlen, erwachsener etc….

    Was heißt hier ” dass Mütter nicht aussehen sollen wie Mütter”? Wie sollen denn ‘Mütter” aussehen? Gibt es dafür Eigenschaften, die man mit dem Mutter sein erfüllt? – die Haare mit einer Spange nach oben festgesteckt, spießigen, unsexy Klamotten, unausgeschlafen, mit trübsinnigem Blick und rumnörgelnd???

    Entgegen dem äußeren Druck der Gesellschaft (die wohl sowieso eine Mutter durch ihre Äußerlichleiten erkennen kann) wollen sicher auch viele Mütter etwas für sich tun, um sich für sich selber attraktiv zu fühlen, für ihren Partner, für die Arbeit, für das Selbstbewusstsein,…

    Dabei geht es nicht um Magerwahn und Sportfanatismus, sondern vielmehr darum, seinen kleidungsstil zu überdenken, sich Wellness zu gönnen, Friseur, Fingernägel pflegen, usw…. Die Kleinigkeiten, durch die man sich besser fühlt. Und das kann jede Mutter für sich tun. Gehen lassen heißt nicht, keinem Sport nachzugehen oder Diäten zu halten!

  3. Ein tolles Interview… es sollte mehr solche geben, denn wenn man sich in den Medien umschaut, wird man ja erschlagen vom Schönheitswahn und den ganzen Promis, die sich selbst darstellen.

    Es ist für viele ein großes Problem, mit dem veränderten Körper klarzukommen (für mich übrigens auch) und da hilft es nicht, von allen Seiten den Druck zu spüren. Mit Promis vergleiche ich mich natürlich nicht, denn ich würde nie den halben Tag damit verbringen wollen, Sport zu machen und zu hungern, aber man kennt es ja von Bekannten und Freunden, dieser ewige “Schwanzvergleich”: wer hat wieviel zugenommen in der SSW, wer hat schnell wieder in die alten Hosen gepasst usw. Wie schön ist es da wenn man mit anderen zusammen sitzen und sich drüber lustig machen kann, wie man jetzt aussieht :)

  4. Pingback: Ich habe heute keinen dummen Spruch für dich | Dr. Mutti

  5. Manu

    Mich würde mal interessieren, was nötig ist, um seinen Kindern dieses entspannte und selbstbewusste Körpergefühl mitzugeben, damit sie für möglichst alle Zeiten damit gut gewappnet sind gegen Diätwahn und Schönheitsgetue.
    Genügt ein gutes Vorbild zu Hause und ein entspannter Umgang mit dem eigenen Körper, überträgt sich das ausreichend?
    ODER übernimmt irgendwann trotz aller Bemühungen der Freundeskreis, die Werbung, die schönen retuschierten Bilder den Job und reden (vor allem den Mädels) ein, was gefälligst “schön” und erstrebenswert ist?
    Ich habe eine 6jährige, noch sehr selbstbewusste Tochter, der ich wünsche, dass sie sich immer wohl mit sich fühlt. Wir versuchen unser Bestes, ihr das mit auf den Weg zu geben. Ich hoffe nur, es langt auch für später, wenn Mutti mal nicht mehr das große Vorbild ist :-)

    Abgesehen davon fällt mir mal wieder auf, wie hübsch man sich doch in diesen Kommentar-Foren beharken kann. Ein netter Zeitvertreib zum Feierabend, sich diese kleinen Schlachten durchzulesen :-)
    Der richtige Ton ist doch auch etwas Nettes, das wir unseren Kindern vorleben sollten…

  6. Pingback: “Ich kann das nicht!” – Über die Angst in der Schwangerschaft und vor der Geburt | Geborgen Wachsen

  7. dani

    Naja… ich will das für mich eben nicht. Hab 2 kinder und sehe bis auf wenige Dinge besser aus als vorher. :-) ich persönlich kann es nicht verstehen wenn man sich dann so gehen lässt. Das erste Jahr ist es okay aber man ist doch nicht nur Muttertier sondern auch Frau…. Aber jeder wie er meint.

  8. Irgendwie haben ja beide Seiten (Frau Orbach und die anders gestimmten Kommentatorinnen) recht. Ja, natürlich setzt es Frauen unter Druck, wenn Beckham und Klum sich nach “Mommy Makeover” genau wie vorher präsentieren und sie selber eben keine zig tausend Euro zur Optimierung der äußeren Erscheinung übrig haben. (ja, natürlich kann man auch aus medizinischen Gründen solche Eingriffe nur zum “angeben” ablehnen, was sicherlich auch korrekt ist, aber meistens kommt Ottilie Normalfrau ja gar nicht in die Gelegenheit, eine solche Ausgabe nach der Geburt überhaupt zu erwägen)

    Aber natürlich kann es auch nicht Sinn der Sache sein zu sagen: So, jetzt habe ich ein Baby, jetzt ist mein Leben und meine Attraktivität erstmal vorbei (oder mindestens schwer nebensächlich).

    Sage ich jetzt mal so als Mann. So wie meine Frau auch zu recht von mir erwarten darf, dass ich nicht für jedes Jahr Beziehung ein Kilo zulege, so würde es sich doch sicherlich negativ auf die Beziehung auswirken, wenn “Mama” niemals wieder in Form kommt. Weil Attraktivität eben AUCH was mit dem Äußeren zu tun hat.

    Unsere mittlerweile vier Kinder dürfen von uns erwarten dass wir uns um sie kümmern und ihnen ins leben helfen, sie dürfen aber auch genauso erwarten dass wir Energie in jedwede Form von Beziehungspflege investieren, damit sie glückliche Eltern haben.

    Oder etwas nicht?

  9. Pingback: Formlos › Sandra's Testblog

  10. Maire

    ich habe in meinen schwangerschaften jeweils so um die 20kg zugenommen und habe immer sehr schnell wiede rmein altes gewicht gehabt. na klar, der bauch ist nicht mehr so straff wie er mal war usw. – aber ich habe meine alte figur schon in etwa wieder, ganz ohne sportprogramm oder diät oder was auch immer.
    das geht also auch!

    • Agathe

      aber nicht alle sind mit so einem Körper gesegnet und müssen hart dafür arbeiten :) die körper und stoffwechsel sind unterschiedlich… leider-

  11. Jessica

    … Warum kann / soll eine Frau nach der Geburt nicht mehr ihre “alte” Figur zurückbekommen ? Das ist doch eine leidige Diskussion.

    Ich sah 8 Wochen nach der Geburt meines Sohnes wieder genau so aus wie vorher – übrigens ohne Sportprogramm.

    Den meisten meiner Freundinnen ging es ähnlich – über kurz oder lang. Ich behaupte aber nicht, dass dies ein Muss ist. Mir ist aber aufgefallen, dass sich einige gerne auf der Schwangerschaft – es sei mal dahingestellt, wie lange diese her ist – ausruhen. Uuuund >> bei denen nervt mich dann das gejammere über die Figur.

    Ein gesundes Gewicht sollte m. E. nicht unbedingt aus optischen / ästhetischen Gründen angestrebt werden, sondern aus Gesundheitlichen. Und da muss ich nun auch leider sagen, dass viele einfach zu bequem sind, sich Gedanken über ihre Ernährung zu machen. Lieber gehen sie mal 2 Monate zu Weight Watchers und zählen idiotischerweise irgendwelche Punkte, ohne sich wirklich mal hinzusetzten und zu überlegen, was gut und schlecht für den Körper und die Ernährung ist…

    • steffi

      Na, da kennt aber jemand weight watchers schlecht bis gar nicht! Punkte zählen ist nicht notwendig und wer es richtig macht, diätet nicht, sondern stellt seine Ernährung um! Ww ist ein gutes Mittel, störende Kilos wieder los zu werden. Und zwar sanft und ohne Einschränkungen für die Familie!

    • Monique

      @ Steffi. Dann frage ich mich was die ww Werbung soll, in der proklamiert wird, dass man trotzdem Kuchen oder Burger essen kann. Das ist definitiv nicht gesund.

  12. Katja

    Dieser Kommentar ist kein Fake und mein Leben alles andere als perfekt (ich bin allein erziehend und habe entsprechende Geld- und Zeitprobleme), und es ist schon klar und völlig legitim, dass nicht alle Frauen nach einem Baby eine Traumfigur haben. Bei mir selbst hat es jeweils über ein Jahr gedauert, bis ich wieder meine alte Figur hatte. Aber in dem Artikel wird pauschal gesagt, dass man seine alte Figur nicht zurück erlangen kann und wenn, dann nur mit übermenschlichen Ansprengungen und unter fragwürdigen Motiven. Das ist ähnlich idiotisch und vor allem falsch wie zu sagen, dass alle Frauen mit Übergewicht zu faul sind, etwas dagegen zu tun. Ich mache Sport (gemässigt übrigens), weils mir Spass macht, und nicht, weil ich irgendwelchen Viktoria Beckhams nacheifere. Welche Frau mit gesundem Menschenverstand hat das denn nötig? Aber Ms. Orbach spricht Frauen wie mir diesen Menschenverstand ja ab, und das ist eine Unverschämtheit.

    • Lucy

      Oha, Du hast es aber gut. Ich finde ja das Sport Mord ist :-). Und NIEMAND hat nach einer Schwangerschaft und Geburt die alte Figur zurück. Irgendwas ist verändert – die Brust, der Bauch, die Taille, das Gewicht….

    • Monique

      Genau! Sport wird doch heute als Voraussetzung einer langen Gesundheit des Körpers und des Geistes gesehen und geschätzt. Da ist es zu jedem Zeitpunkt und für jeden Menschen völlig normal und positiv, wenn Sport getrieben wird. Aber wenn Mütter dies tun, dann ist es falsch, weil die sich gefälligSt um ihre Kinder zu kümmern haben und für beides eh keine Zeit sein kann?? Wie paradox…

  13. Katja

    Was für einen Unsinn diese Frau von sich gibt! Selten so einen beseelten Mist gehört! Ich habe zwei Söhne und nach jeder Geburt ohne grossen Aufwand meine alte Figur zurück erlangt, samt flachem Bauch und Knackpo. Hier wird die Schwangerschaft als Entschuldigung für überflüssige Pfunde genutzt, davor habe ich keinen Respekt. Wer seinen Körper liebt, ernährt sich bewusst (nicht immer nur gesund, wohlgemerkt, aber überwiegend) und bewegt sich und hat ein gesundes Interesse an einer ansprechenden Erscheinung.

    Überdies ist seit langen Jahren klar, dass Essstörungen kaum durch vermeintliche Vorbilder der Medien verursacht werden, sondern durch Probleme im eigenen Umfeld (meist in der Familie, Schule, Freundeskreis, Beziehungen, Job).

    Und woher will Ms. Orbach wissen, dass Frauen nach einer Geburt nur Sport machen, um irgendwelchen Idealen zu entsprechen? Bei mir trifft zu, was sie pauschal allen Frauen abspricht: Sport ist mein Ausgleich, ich treibe ihn nicht in erster Linie für mein Aussehen, sondern für mein Wohlbefinden (seelisch und körperlich). Und ein Baby ist die schönste Sache der Welt, aber nicht die einzige. Wer kann mir denn verbieten, mich selbst nicht nur als Mutter, sondern auch weiter als Frau zu fühlen?

    Unfassbar, was die Dame hier von sich gibt. Vermutlich ist sie auch wie viele andere, denen ich begegne und die mir ähnliches vorwerfen, ohne mich näher zu kennen, einfach nur: neidisch. Denn Frauen, die schlank und rank und ausgeglichen sind, einen guten Job haben und zugleich eine Familie und nicht total am Ende ihrer Kraft sind, würden so etwas idiotisches nie von sich geben.

    • Daria

      Falls dieser Kommentar kein Fake ist: sehr ausgeglichen klingst du nicht, liebe Katja. Jeder Mensch ist anders, Sport ist ebenfalls nicht für jeden ein Bedürfnis und Ausgleich. Genieß doch deinen “Knackpo” und flachen Bauch und dein irres Glück, dass du rank und schlank bist. Warum andere Frauen angreifen, bei denen es nicht so ist? Dann würdest du dich doch von niemandem mehr abheben, wenn alle Frauen so perfekt wären ; )

    • Anna

      Liebe Katja, was für einen Quatsch Du von Dir gibst. Ich habe nach 2 Kindern nicht meine alte Figur zurück – trotz Sport und Ernährungsumstellung habe ich einfach eine Sechsmonatsschwabbelkugel, die ich nicht wegbekomme. Tja, was bin ich doch selbst schuld daran!!!