Nido 10/2013

Mit den Titelthemen: Arbeiten wir zu viel? | Wenn Eltern sich neu verlieben | Besser als Fischstäbchen | Das Glück der späten Mutter | Mein wildes Kind | Lustige Spielideen!

Liebe Leserinnen und Leser,

im Durchschnitt arbeiten deutsche Väter 44 Stunden pro Woche. Mütter dagegen nur 28. Hinter beiden Zahlen verbirgt sich in den meisten Familien eine große Unzufriedenheit. Bei allen Beteiligten. Denn natürlich gibt es viele Frauen, die gerne mehr arbeiten würden. Und die ihre Kinder trotzdem nicht fünf Tage bis spät abends abgeben möchten. Und natürlich gibt es Männer, die gerne weniger arbeiten würden. Die ein schlechtes Gewissen haben, weil sie erst zum Gutenachtkuss nach Hause kommen, weil die Partnerin wieder die Küche aufgeräumt hat und sie für einen Abend als Paar wieder zu müde sind. Und die trotzdem glauben, dass es nicht anders geht – wegen des Geldes oder ihrem Lebenslauf. Wir müssen anders arbeiten. Oder: Wir müssen die Arbeit anders aufteilen. Nido-Autorin Heike Dierbach beschreibt in der Titel geschichte (ab S.106), was Politik und Arbeitgeber für eine moderne Work-Life-Balance tun können. Und sie erklärt, weshalb auch wir Eltern selbst umdenken müssen, wenn wir eine bessere Verteilung wirklich wollen. Vielleicht bedeutet der Gewinn (mehr Gerechtigkeit und mehr Zeit für die Familie) auf der anderen Seite ganz einfach: Verzicht.

Wir wünschen viel Spaß mit dieser Ausgabe!

Diese Links finden Sie unter einigen Geschichten im Heft:

nido.de/porno – Der Unterschied zwischen Porno und Realität.

nido.de/spieletipps – Die Lieblingsspiele der Redaktion.

nido.de/arbeitsmodelle – Müsste Arbeit anders verteilt werden?

nido.de/panama – Eine Familie verwirklicht ihren Abenteuer-Traum

Wir wünschen viel Spaß mit dieser Ausgabe! Die nächste Nido-Ausgabe erscheint am 25. Oktober.

Arbeiten wir zu viel? Familie geht vor: Wie es Mütter und Väter schaffen, sich den Alltag besser aufzuteilen. => mehr dazu
Wenn Eltern sich neu verlieben Patchwork-Familien im ehrlichen Gespräch => mehr dazu
Besser als Fischstäbchen Ganz einfache Fischgerichte, die auch Kindern schmecken => mehr dazu
Das Glück der späten Mütter Warum es egal ist, in welchem Alter man Kinder bekommt => mehr dazu
Mein wildes Kind Streng sein oder austoben lassen? Wann man eingreifen sollte (und wann nicht) => mehr dazu
Lustige Spielideen! Soforthilfe gegen Langeweile für Drinnen und Draussen => mehr dazu

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8 Kommentare

  1. Pingback: Wer die Laterne ins Fenster stellt | Zwei Fremde Körper

  2. lotta

    Hallo, liebes Nido-Team!
    Mir fällt gerade auf, dass es ein bisschen „nervig“ von euch konzeptiert wurde, dass man nur die letzten FÜNF Kommentare von Lesern „zuletzt kommentiert“ sehen kann. Wenn nun solche Gewinnspiel- Events stattfinden wie derzeit, sieht man nicht, was eventuell sonst noch bei interessanten Themen/ Texten diskutiert wird. Eine Scroll- Funktion, d.h., dass man vielleicht die letzten 20 Kommentare sehen könnte, wäre nicht schlecht!
    Aber ansonsten finde ich euch (und eure Seite) ganz toll…

  3. Pingback: Schöne Pippi Langstrumpf Schuhe (naja fast...) : BerlinFreckles

  4. Anna

    Trotzdem ist es nicht schön so spät Mutter zu werden oder?

    • Daria

      Mutter zu werden ist (fast) immer wunderschön. Das hängt viel mehr mit den restlichen Lebensumstånden (Partner, Einkommen, Freunde und Familie, die helfen), als mit dem Alter.

  5. Kathi Theresa

    PS.: Sorry, muss natürlich „Demografen“ heißen.

    Und was die Lebenserwartung angeht: Selbst wenn man mit Ende Vierzig Kinder bekommt, ist die durchschnittliche Lebenserwartung immer noch deutlich höher als die J E D E R anderen Mutter bis zum ins 19. Jahrhundert hinein. Insofern ist auch das ein völlig unsachlicher Versuch, Mütter zu diffamieren.

    Die Autorin hat recht – und das wird durch viele Studien bestätigt -: Junge Mütter kommen mit ihrer beruflichen Entwicklung und Karriere in der Regel nicht so weit.

    Von daher ist es nachvollziehbar, dass gewisse politische Kreise stets das Hohelied der frühen Mutterschaft singen. So verhindert man, dass Frauen beruflich und finanziell richtig erfolgreich werden. Denn sobald Kinder da sind, bekommt man im deutschen Erwerbsleben tausend Steine in den Weg gelegt.

  6. Kathi Theresa

    KOMMT ZEIT, KOMMT GLÜCK – Späte??? Mütter

    Ein Kind mit 43 Jahren – damit „haben die Demoprafen nicht mehr gerechnet“??? Das ist doch barer Unsinn – oder eben mal wieder eine journalistische Übertreibung. Das Statistische Bundesamt rechnet bis zum Alter von 50 Jahren mit Nachwuchs. Bitte dort einfach mal nachlesen!

    Ebenso ärgerlich ist, dass Ihre Autorin meint, ihre „späte“(???) Mutterschaft langatmig begründen – oder entschuldigen – zu müssen. Mein Gott!!! Jahrhundertelang haben Frauen in ihren Vierzigern Kinder bekommen – und das ohne die heutige medizinische Maximalversorgung.

    So wurde z. B. Eleonore von Aquitanien im Jahr 1167 mit 46 Jahren Mutter von Johann Ohneland, dem späteren König von England.

    Gibt also wirklich keinen Grund, solches Aufhebens um Mütter über 40 zu machen! Lasst euch bloß nicht einschüchtern.