Nido 3/2013

Mit den Titelthemen: Mehr Zeit zum Spielen | Ich mag mich! | Wie gesund essen wir? | Papa für 24 Stunden | Die Welt 2030

Liebe Leserinnen und Leser,

Konsens unter Experten, wann gibt es das schon? Spielen, da sind sich Pädagogen, Psychoanalytiker und Entwicklungspsychologen einig, ist für Kinder lebenswichtig. Beim Spielen entwickeln sie kognitive Fähigkeiten, üben Bewegungen ein, lernen, Konflikte zu lösen, machen erste gemeinsame Erfahrungen.
Das Beste daran: Sie machen das alles von ganz allein. Es ist sogar so: Eigentlich funktioniert das Spielen nur, wenn sie es ganz allein machen. Da können sich Eltern noch so sehr über das vermeintlich faule Kita-Personal aufregen, am wichtigsten für Kinder ist das sogenannte freie Spiel, bei dem sie selbst entscheiden, was und wie sie gerade spielen wollen.
Man müsste sie nur in Ruhe lassen. Warum genau – und warum sich viele Eltern heute damit so schwertun, das beschreibt Marc Deckert in unserer Titelgeschichte (S.18). So viel vorweg: Angst vor Kontrollverlust, Förderwahn und ein Überangebot an weitgehend überflüssigem Lernspielzeug machen es uns nicht unbedingt leicht, unseren Kindern immer die nötige Freiheit zu gewähren.

Wir wünschen viel Spaß mit dieser Ausgabe!

Die nächste Nido-Ausgabe erscheint am 22. März.

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47 Kommentare

  1. Spielen wird heutzutage sehr unterschätzt. Erst durch das Spielen lernen unsere Kinder den sozialen Umgang und Kreativität. Alles Dinge, die später für Ihr Leben wichtig sind und nicht mehr erlernt werden können.

  2. Unser Chefredakteur hat sich hier schon dazu geäußert: http://www.nido.de/artikel/nido-32013/#comment-5700 Beste Grüße, Sophie Servaes

  3. Ich mag mich!

    Liebe NIDO-Redaktion,
    nach vielen guten Artikeln in eurem Magazin muss ich euch leider jetzt für einen Artikel in der aktuellen Ausgabe ziemlich rügen! Es geht um den Artikel zum veränderten Körper(bewusstsein), wenn frau ein Kind bekommen hat. Erstens ist die abgelichtete Frau (hat DIE tatsächlich schon ein Kind geboren???) bildschön, von Makeln bzw. Schwangerschafts- und Stillhinterlassenschaften keine Spur – sehr schlecht für das Ego der Frauen, deren Körper sich deutlich verändert hat! Und zweitens kann ich sowohl aus persönlicherErfahrung als auch aus meiner Erfahrung als Hebamme, in dem ich viel mit “sich verändernden Körpern” zu tun habe, sagen, dass die geschilderten Veränderungen und die geschilderte Zufriedenheit der Autorin leider bei weitem nicht für alle Frauen gilt, ganz im Gegenteil: ich kenne nur ganz wenige Frauen, die die körperlichen Spuren so gut einordnen könne. Deshalb ist der Artikel meiner Meinung nach zu sehr idealisierend! Viele, wenn nicht sogar die meisten Frauen, die Kinder geboren haben, fühlen sich nicht so!!!! Schade, der Artikel war gut gemeint, aber leider weder fototechnisch noch redaktionell gut ausgeführt. Das könnt ihr besser…
    Herzliche Grüße aus Hamburg
    Wiebke Silz

    • Konstanze Kemnitzer

      Danke für den Kommentar von Wiebke Silz. Ich war von dem betreffenden Artikel auch extrem enttäuscht! Das Thema ist heikel – und tabuisiert, auf keinen Fall aber mit so einem Schnellschuss gut bearbeitet. Wäre besser nicht veröffentlicht worden…! (Bin ansonsten ein Fan Eurer Zeitung!)

  4. Jenny

    Wie kann jemand ein Foto mit lachenden Kindern die nicht ganz bekleidet sind, so verwerflich finden? Ich finde die Natürlichkeit und Unbekümmertheit toll. Wie kann sich jemand über Werbung in einer Zeitschrift aufregen? Er muss das Produkt ja nicht kaufen. Wie soll die Nido sich denn sonst finanzieren oder möchte jemand 20,- €(?) für eine Zeitschrift ohne Werbung bezahlen? Jedem sollte doch klar sein, dass die Nido eine Zeitschrift zur Unterhaltung und keine wissenschaftliche Abhandlung ist. Durch ihre oft außergewöhnlichen Themen und ihrer offenen Sichtweise hebt sich die Nido eh schon sehr stark vom restlichen Kiosksortiment ab. Ich finde sie toll!

  5. Jule

    Vielen Dank für die Geschichte mit dem unfrichtbaren Paar aus dem Iran. Ich habe sie atemlos verschlungen. Eine total fremde, aus meiner Sicht absolut umständliche Welt. Und doch steckte soviel Fürsorge in den Zeilen. Unglaublich, dass dazu niemand etwas schreibt. Maggi-Werbung und “unverhüllte” Kinderkörper werden hier mit einer Heftigkeit thematisiert, die der Sache nicht gerecht wird. Danke, liebe Nido, für Geschichten, wie diese…

    • Veronika

      Dass sich ein kinderloses Paar mit religiösem Fetisch einer IVF mit Spermaspende unterzieht, hätte man auch auf einer halben Seite bringen können. Die langatmige pseudo-blumige Ausdrucksweise a la 1000 und einer Nacht ist auch nicht jedermanns Sache.
      Mich persönlich stört es sehr, dass in dem Artikel auf sehr selbstverständliche Weise ein absolut inakzeptables Frauenbild transportiert wird.

    • Mara

      Danke, Veronika.

    • Jule

      Das ist aber doch die Realität im Iran! Warum soll diese nicht beschrieben werden? Und auch der Erzählstil passt dazu. Da ich selber persische Verwandte habe, konnte ich sehr viel damit anfangen. Aber verstehe schon: über den Tellerrand zu blicken und die Eelt aus der Perspektive anderer zu erzählen, erreicht eben nicht alle. Vielleicht auch zum Glück.

    • Veronika

      Frauenfeindlichkeit unter dem Deckmantel kosmopolitischer Toleranz zu verstecken zeugt auch nicht gerade von reflektierter Aufgeschlossenheit. Aber ich verstehe schon, über den Tellerrand zu blicken und die Welt aus einer gesellschaftspolitisch kritischen Perspektive zu betrachten, erreicht eben nicht alle. Bedauerlicherweise!

    • Mia

      Veronika, schön, dass du so viele Fremdwörter in einen Kommentar packen kannst. Ich hatte der Nido lediglich ein Kompliment ausgesprochen, musst du ja nicht teilen. Aber warum so giftig? Deine Kommentare, die man zahlreich findet, strotzen alle vor Selbstgerechtigkeit. Lass doch anderen ihre Meinung! Sonst keine Hobbys?

    • Veronika

      Liebe Mia! Bist du leicht Jule??? ;-)

    • Mia

      Ja, richtig. Es gab hier mindestens zwei Jules, daher nun Mia. Aber das ändert nichts.

    • Ewald

      Meine Lieben damen, ich mische mich jetzt ganz einfach in euren Kleinkrieg ein: Julemia möchte Kommentare zu dem “Kinderlos im Iran” Artikel, Veronika macht das, sogar mit dem Zusatz “persönliche meinung”, Julemia gefällt die Antwort nicht bezeichnet Veronika indirekt als intolerant. Veronika bezeichnet deshalb Julemia indirekt als unkritisch. Julemia tickt deshalb auf echt peinliche Weise aus.
      und der artikel ist wirklich grottig!!!!

    • lotta

      Doppelidentitäten in “Foren” wie diesen, sind ebenfalls grottig.

      Aber lustig ist es trotzdem…

    • Mia

      Ewald: Hübsch zusammengefasst. Immerhin kann ich eins daraus lernen: hier besser nicht kommentieren. E-Mail an Redaktion tut es auch. Generell wird die Kommentarfunktion im Internet überschätzt. Scheint irgendwie eher zum allgemeinen Frustabbau genutzt zu werden. Damit ich mich nicht anstecke, wende ich mich dem Papierformat zu.

  6. Jule

    Hallo liebes Nido-Team!
    Ich bin super begeistert von eurem Heft und habe bisher kein einziges verpasst.
    Total umgehauen hat mich in dieser Ausgabe allerdings das Cordsofa auf Seite 40 (Artikel: Papa für einen Tag)!!!
    Genau so eins suche ich!!!
    Ich würde sehr gerne wissen was das für ein Sofa ist und wo man das kaufen kann.
    Liebe Grüße

    • Hallo Jule, das Sofa ist von dem Designer Hans Hopfer, der es in den 70er Jahren designt hat, es heißt “Mah Jong”. Mit Glück findet man es manchmal auch gebraucht, der Möbelhersteller Roche Bobois stellt es aber auch seit einigen Jahren wieder in verschiedenen Mustern her. Viele Grüße!

  7. Veronika

    Auch wenn das niemand gerne hört: mehr als 90% aller Fälle von Kindesmissbrauch ereignen sich im allerengsten Familien- und Freundeskreis. Und da ergeben sich noch ganz andere Möglichkeiten sich an einem Kind zu erregen, als der Anblick eines Kindes in Unterhose und mit offenen Haaren.
    Der, in den Augen vieler, allgegenwärtige Mann mit den Bonbons in der Tasche, der um Spielplätze herumschleicht und Kinder in sein Auto locken möchte, ist hauptsächlich ein Produkt von mittelklassigen Krimiautoren.

  8. Julia

    Vielleicht waren meine Aussagen provokant, das gebe ich zu. Aber ich bleibe dabei: ich finde es unmöglich ein kleines Mädchen öffentlich so abzubilden. Vielleicht sind meine Moralvorstellungen nur noch nicht so aufgeweicht wie bei manch anderen, und darüber bin ich ganz ehrlich ziemlich froh.

  9. Veronika

    Ich verstehe das ganze Theater rund um das Cover auch nicht. Es stimmt dass Pädophile sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Aber dann müssten wir unsere Kinder rund um die Uhr in wallende Ganzkörperkondome oder Burkas stecken. Wer tut das schon, bzw. wer geht nicht mit seinen Kindern ins Schwimmbad etc.?

  10. Julia Specht

    Ich muss jetzt wirklich was zu dieser Cover DIskussion los werden: meint ihr denn wirklich, dass Pädophile sich wirklich die NIDO angucken???? Ich denke, die diese “Menschen” sich doch viel eher auf einschlägigen Internetseiten rumtreiben. Und sind wir nicht alle in den 80ern nackt am Strand rum gelaufen und unsere Eltern haben sich da nicht solche Gedanken gemacht…? Da wurde das ganze Thema einfach nicht so publik gemacht wie heutzutage; aber Leute mit Neigungen gab es da auch schon!
    Ich finde, man darf nicht allem zuviel Bedeutung beimessen… Ich finde die NIDO gut und habe sie erstmal abonniert. Und wem Cover etc. nicht gefallen, muss sie ja nicht kaufen!
    Liebes NIDO Team, macht weiter so :-) ))

    • lotta

      Ja, diese Anti- “Nackedei”- Aufruhr ist ziemlich merkwürdig.
      In erster Linie sind die Titelkinder ersteinmal Kinder. So werden sie in der Regel bestimmt auch von jedem gesehen…
      Ich finde es merkwürdig, wenn man überhaupt diese Assoziationen hegt und sich öffentlich echauffiert. Ich meine jeder pädophil veranlagte Mensch kann woanders hingehen. Schwimmbäder, KIndergartenzäune, Spielplätze…Wahhh! Hysterie!!!
      Es ist ein Cover! Und ein schönes noch dazu. Süße Mädels beim toben, kuscheln und träumerisch gucken. Mehr nicht. Oder? Wer dabei an andere Dinge denkt, wird schon Erfahrungen gemacht haben. Egal, in welche Richtung.

  11. Mareike

    Liebe Leute, man kann es aber auch wircklich übertreiben. Was macht ihr denn mit Euern Kindern im Sommer? Alle wichtigen Körperstellen sind verdeckt. Liebes Nido Team ich möchte hier nochmal erwähnen, dass ich sehr zufrieden mit Euch bin. Ihr macht eine tolle und auhh qualitativ gute Arbeit. Besonders interessant fand ich den Artikel zum Thema ” Lasst Eure Kinder spielen ” .

  12. Julia

    Jeder Pädophile ist sicher glücklich, wenn er das Cover der aktuellen Ausgabe sieht : ein wunderschönes kleines Mädchen, wallendes Haar, lasziver Blick, halb geöffnete Beine, fast nackt – habt ihr sie eigentlich noch alle??
    Als Mutter zweier Töchter bin ich entsetzt. Ich finde es unverantwortlich Kinder in Zeiten von Kinderpornographie so öffentlich abzubilden, und kann auch die Mutter nicht verstehen die ein solches Bild genehmigt.
    Ich mag euer Heft sehr und kaufe es auch regelmässig, aber da habt ihr leider mal voll danebengelangt. Schade.

    • lotta

      Nicht Nido ist für dieses Cover verantwortlich, sondern die Eltern.
      Sie genehmigen ja die Veröffentlichung!

    • Karina Schlobohm

      Das sehe ich, wie bereits in meinem Kommentar erwähnt ganz genauso. @lotta: DOCH, Nido ist für dieses Cover verantwortlich, denn sie veröffentlicht es ja. Solche Szenen überhaupt im Studio abzulichten, finde ich schon sehr daneben. Das Thema war vor einigen Monaten schonmal Punkt meiner Kritik, da ging es um Adoption und es wurden ein nackter Junge im Badezuber im Garten gezeigt. Das Bild wa rzwar mit Schattierungen verändert, trotzdem geht sowas gar nicht. Ich werde zukünftig beim Blättern im Kiosk entscheiden, ob ich die Zeitung kaufe, oder nicht. lUnd geblättert wird erst, wenn mir das Cover “Kindgerecht” erscheint.

    • Liebe Leserinnen und Leser,

      danke für die lebhafte Diskussion zum aktuellen Coverbild, das wir in der Redaktion sehr mögen und sicherlich nicht fahrlässig gedruckt haben.

      Ehrlich gesagt finde ich nicht das Bild unanständig, sondern die Vorwürfe, die hier vereinzelt gegen uns oder die Mutter der Coverfamilie erhoben werden.

      Grundsätzlich arbeiten wir für unsere Titelbilder mit echten Familien. Im Fall des aktuellen Covers wurde nicht in einem Studio fotografiert, sondern Zuhause bei der Familie. Es handelt sich bei dem Bild um einen natürlichen Moment, der an einem sehr entspannten Tag beim Toben im Bett der Eltern entstanden ist. Mutter und Kinder fühlten sich beim Cover-Shooting wohl und wurden nicht mit irgendeinem Hintergedanken inszeniert.

      Den Blick der einen Tochter als lasziv zu bezeichnen oder gar ihre Beine als “halb geöffnet”, finde ich fast schon bösartig. Es handelt sich hier um eine besondere, ungeschminkte Momentaufnahme einer sehr sympathischen Familie, die sehr sensibel mit Bildern der eigenen Kinder umgeht. Genauso wie wir natürlich keine Bilder drucken würden, auf denen Kinder in unangebrachten Posen gezeigt werden.

      Beste Grüße aus der Redaktion.

  13. Kerstin

    Hallo liebes Nido-Team!

    Ich bin begeistert über die Themenauswahl im neuen Heft. Noch mehr haben mich jedoch die schönen bunten Schuhe, die unter der Rubrik “Verreisen mit Kind” zu finden waren, begeistert. Wo bekomme ich diese her oder muss ich dazu erst verreisen? :)

    liebe Grüße

  14. Anna

    Ihr lieben Kritiker,

    jetzt regt euch doch nicht über die Maggi-Werbung auf. man, man, man. Die Kritik am cover kann ich ansatzweise nachvollziehen, aber liebe Leute entspannt euch doch mal! Die NIDO soll Spaß machen und das macht sie mir zumindest. Weiter so.

    • lotta

      Hier geht es ja um grundsätzliche Einstellungen zu Recherchearbeiten der Autoren/ Redakteure. Man kann nicht Artikel für gesunde Lebensweise und Konsumkritik bringen, aber dann Werbung für eben genau die Konzerne machen(lassen). Das ist so, als wenn die Schrot & Korn mit Reklame für Unilever oder Knorr im Heft aufwarten würde!

    • Anna

      Da ich selber in einem Verlag arbeite kann ich nur dazu sagen, dass man als Redakteur /Journalist darauf keinen Einfluß hat. Das sind 2 verschiedene Bereiche – die Heft und Anzeigengestaltung und die redaktionelle Arbeit. Ich kann deine und eure Kritik nachvollziehen, voll und ganz. Mich nervt nur dieser meckrige “Kleinkram” – dies gefällt mir nicht, das ist ja doof, der guckt so komisch, die hat was Blödes an etc.. Wer suchet der findet IMMER was zu meckern. Und das nervt mich persönlich.

    • lotta

      Hö?
      Ich bin kritisch. Ganz einfach. Hier gehts nicht um Aussehen, sondern um Inhalt und dessen Verpackung. Ich betrachte eine Zeitschrift schon als Ganzes. Und bei anderen Magazinen/ Zeitungen geht das ja auch mit der Artikel-/Werbung- Kompatibelität!

    • Ulrike

      @ Lotta, ich gebe Dir vollkommen Recht!!!

      @ Anna
      Einen Artikel über Zusatzstoffe soll keinen Spaß machen, sondern aufklären über die Problematik! Und wenn ich den Artikel lese und zwei Seiten weiter die “fröhlich, bunte Welt” von diesem Maggi Mist präsentiert bekomme, ist das einfach nur ein riesengroßer Mist. Ich rege mich darüber auch nicht auf, ich finds einfach Scheiße.

    • Katja

      Danke Anna, du sprichst mir aus der Seele. Diese kleinteilige Kritik regt mich auch auf. Aber vermutlich kann jemand, der beruflich noch nie etwas mit Anzeigen zu tun hatte, die Argumentation der Nido-Redaktion nicht nachvollziehen. Aber habt ihr Kritiker mal daran gedacht, dass sich Zeitungen und Zeitschriften nun einmal zum großen Teil durch Anzeigen finanzieren und glaubt ihr wirklich, die NIDO würde Anzeigenkunden vergraulen, indem sie kundenkritische Artikel in die gleiche Ausgabe setzt wie die Anzeigen ebenjener Kunden? Gerade dass diese Anzeigen zusammen mit den kritischen Artikeln erscheinen (siehe Haselnuss-Ernte), zeigt doch, dass beide Abteilungen unabhängig voneinander arbeiten. Und ganz ehrlich: Lotta glaubst du allen Ernstes, ein Redakteur hätte Einfluss darauf, welche Anzeigen erscheinen?

      Auch wenn einem die Auswahl der Anzeigen bitter aufstößt, sollte man sie nur als das sehen, was sie sind: Mittel zum Zweck, um ein Magazin zu finanzieren. Ich kann mir weitaus schlimmere Anzeigenkunden vorstellen als Maggie oder Ferrero. Man ist ja schließlich nicht gezwungen, die Sachen zu kaufen.

  15. Ich wurde auf die aktuelle NIDO aufmerksam, als ich den “Stern” gelesen habe und war doch sehr erschrocken. Muß es sein, daß eine bekleidete Mutter mit drei Mädchen, welche gerade mal einen Slip/eine Windel tragen, auf dem Cover abgebildet sind? Wo bleibt das Recht dieser Kinder auf eine Unversehrheit ihres Körpers? Ich finde das moralisch höchst bedenklich, denn es gibt mehr Menschen, als wir denken, die in diesem COver etwa Anderes sehen. Gerade Sie als Zeitschrift, welche (offenbar) darauf aus ist, die Familie in den Vordergrund zu stellen, sollte solch provokative Fotos vermeiden!

  16. Vio

    Hallo zusammen,

    es ist bereits alles gesagt. Bleibt mir nur mich anzuschließen.

    Die Enttäuschung sitzt!

    Fühle mich als Leser nicht für voll genommen.

    Dann macht Euer Ding; ab jetzt ohne mich.

    Beste Grüße

  17. Christiane

    HEY…
    ich will nicht lange um den heissen Breireden. Ich finde euer Heft super, sonst würde ich es nicht kaufen. Zumal ich gar keine Kinder habe.
    Einen kleine Kitikpunkt habe ich. Beim durch lesen des Heftes musste ich Werbung für Maggi finden. Das Produkt ist dafür bekannt, dass kochen zu “vereinfachen” und macht, dass alles nach Einheitsbrei schneckt. Auch ist es kein richtiges kochen, wenn ich ein Tütchen aufreisse und z.B. eine Soße damit anrühre. Wiedersprüchlich finde ich es dann, wenn auf ein paar Seiten weiter super tolle Rezepte stehen. Klar, Werbung bringt Geld aber doch nicht im kontraproduktiven Sinne ;)

    mfg Christiane

  18. Ulrike

    Hallo,

    eine 8-seitige Werbung für Maggi ins Heft zu nehmen und im gleichen Heft über die Zusatzstoffe im Essen und deren Auswirkungen auf unsere Gesundheit zu veröffentlichen, find ich schon ziemlich schizophren.

    Grüße von einer enttäuschten Leserin

    • lotta

      Gab es ja schon mit Nutella & Co… Ein Bericht über Ferrero, aber dessen Produkte auf der letzten Seite anpreisen.
      Nido kann dafür nichts. Sagt Nido….

    • Ulrike

      @lotta

      Das würde ich an Nidos Stelle auch behaupten….

    • Liebe Ulrike, liebe Lotta,
      Wir habe keinen Einfluss auf die Anzeigengestaltung, und die Redaktion arbeitet von Anzeigenplatzierungen im Heft unabhängig – dass wir im selben Heft einen Artikel über Zusatzstoffe haben, ist reiner Zufall und verdeutlicht unsere Unabhängigkeit.
      Viele Grüße!

    • Ulrike

      Wärt ihr unabhängig, gäbe es diese Anzeige nicht!

    • LINN

      @Ulrike
      @Lotta
      Irgendwann ist auch mal gut. Dann kauft doch das Heft nicht und regt euch auf!!!!!

    • Liebe Ulrike,

      Nido ist unabhängig von Anzeigenkunden. Und trotzdem finanziert sich Nido wie die allermeisten großen Magazine natürlich auch durch bezahlte Anzeigenseiten. Das ist kein Widerspruch.

      Fakt ist: Unsere Redaktion arbeitet journalistisch unabhängig und hat keinen Einfluss auf die Buchung oder Gestaltung von Anzeigenseiten, sie sitzt nicht mal in der gleichen Stadt wie die Anzeigenabteilung unseres Verlags. Umgekehrt haben Anzeigenkunden keinen Einfluss auf unsere journalistischen Inhalte.

      Dass wir in einem Heft, in dem auch Hersteller von Lebensmittel werben, einen kritischen Artikel aus dem Lebensmittel-Bereich drucken, bezeichnen Sie als “schizophren”. Ich würde es eher einen Beweis unserer journalistischen Unabhängigkeit nennen. Gut recherchierte, qualitativ hochwertige Artikel wie “Alles nur Tarnung” gehören für uns jeden Monat dazu.

      Beste Grüße aus der Redaktion.

  19. Gudrun

    Kinder brauchen keine Spielsachen, sondern Sachen zum Spielen!