Petition: Wohin mit unseren Kindern, Frau Schröder?

Wenn Sie die Nido-Aktion gegen den Kitanotstand unterstützen wollen, unterschreiben Sie unsere Petition!

Die Zeit läuft: Ab dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für ihr ein bis drei Jahre altes Kind. Doch laut Familienministerium fehlen ein Jahr vor Ablauf dieser Frist noch 130.000 Betreuungsplätze, andere Berechnungen kommen auf bis zu 230.000 fehlende Plätze. Experten wie Prof. Stefan Sell von der FH Koblenz-Remagen prophezeien deshalb schon jetzt: „Das Ding wird gegen die Wand fahren“. Der Erziehermangel verschärft die Lage noch. „Die Kommunen werden gezwungen sein, jede Billiglösung zu realisieren. Das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera“.

Nido fordert deshalb: Mehr Geld für mehr Kita-Plätze! Mehr Geld für Erzieher! Echte Wahlfreiheit für Mütter und Väter!

Wenn Sie die Nido-Aktion unterstützen wollen, unterschreiben Sie bitte unsere Petition! Je mehr sich beteiligen, desto besser (alle bisherigen Unterzeichner finden Sie hier). Die gesammelten Hilferufe und diese Unterschriftenliste wird Nido an das Familienministerium übergeben.

Petition: Wohin mit unseren Kindern, Frau Schröder?

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Nido-Aktion “Wohin mit unseren Kindern, Frau Schröder?”. Denn auch ich fordere: Mehr Geld für mehr Kita-Plätze! Mehr Geld für Erzieher! Echte Wahlfreiheit für Mütter und Väter!

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Alle Unterzeichner der Petition finden Sie hier
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32 Kommentare

  1. bei uns in der Region Peine sind wir zum Glück mit den Betreuungsplätzen für Kinder U3 recht gut ausgestattet auch die weitere Betreuung im Ü3 Bereich macht kaum Probleme.- Was ich persönlich noch dramatischer finde ist die Hort- Situation. Denn aus Kita Kindern werden Schulkinder!!!!!
    Die Schule beginnt um 8.00 Uhr und endet 1-4 Klasse meist 13.15 Uhr !
    Wie soll das eine Familie leisten in der beide Elternteile arbeiten und es keine bzw. kaum Hortplätze gibt und die wenigen über Jahre im voraus gebucht werden.
    Wo lasse ich meinem 6 Jährigen Schul Neuling wenn ich selbst um 7.25 Uhr auf die Autobahn fahren muss, um möglichst pünktlich um 8.00 Uhr meinen Job antreten zu können. Und selbst wenn Frau halbtags arbeitet im besten Fall bis 13.00Uhr….. das lässt sich nur mit einem Netzwerk von Eltern wuppen, die in der gleichen Stituation stecken und das ja auch über Jahre. – Also auch die Bertreung der Hort Kinder und die Betreungszeiten in den Schulen selbst sind eine Katastrophe und müssen dringend den heutigen Bedürfnissen angepasst werden.

  2. Birgit

    Und noch einmal: ab August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen BETREUUNGSPLATZ, das heißt KinderTagesPflege UND Kita. Soooo werde ich das nicht unterzeichnen!!!! Liebe Grüße von einer Fachkraft für Kindertagespflege auch Tagesmutter genannt ;)

  3. Claudia

    Ich bin selbst Erzieherin und Mutter zweier Kinder (2 und 3 Jahre), somit kenne ich beide Seiten. Schon vor Jahren wurde es immer schwieriger freie Kitaplätze und auch Hortplätze zu bekommen und die Verzweiflung stand vielen Eltern ins Gesicht geschrieben. Ich erinnere mich an eine Mutter, die weinend vor mir stand und förmlich bettelte und ich erinnere mich an Eltern, die es mit Bestechung versuchten. Mir als Erzieherin fiel es jedesmal schwer zu vertrösten, auf Wartelisten zu verweisen, die ins Dreistellige stiegen oder absagen zu müssen und wir wurden auch anonym beschimpft, obwohl das Personal keinerlei Einfluss auf die Kitavergabe hat und kein Elternteil möchte, dass ihre Kinder in Gruppen von über 30 Kindern mit einem Personalschlüssel von 1 zu 20! betreut werden und das teilweise illegal. Derzeit werden Kitaeinrichtungen nur noch als reine Betreuungsstätten gewertet. ErzieherInnen erfahren nur wenig Lobby, vom kleinen Gehalt ganz zu schweigen. Ich liebe meinen Beruf und möchte auch darin wieder arbeiten, sobald die Jüngste einen KITAPLATZ hat! Ich habe viele Jobangebote als Erzieherin ablehnen müssen, weil es keinen Platz für meine Kinder gab-ein Nonsens! Die ganze Situation ist ein Armutszeugnis für Deutschland…Es wird Zeit, dass Alle zusammen auf die Strasse gehen Kinder-Eltern-ErzieherInnen

  4. Pia

    Wie kann es sein, dass man von den KITAs keine verbindliche Aussage bekommt ob überhaupt und per wann man einen Platz bekommt? Ich habe meinen Sohn schon angemeldet da war ich im 7 Monat schwanger. Eine Zusage oder Aussage bekommt man dennoch nicht.

    Wie soll man sich mit seinem Arbeitgeber einigen, wenn man keine verbindliche Aussage bekommt. Jedes Unternehmen muss planen, warum können da KITAs eine Ausnahme sein?

  5. René

    Wir haben nur durch Glück einen 9,5 (!) Stunden-Kitaplatz bekommen.Nur jetzt bekommt meine Frau keine Arbeit, weil die Arbeitgeber wegen der begrenzten Arbeitszeit nicht flexibel sind.”Ihre Qualifikation ist ja super,aber wir haben ganz andere Arbeitszeiten,da müssen wir ihnen absagen.” DA könnt ich auch jedesmal kotzen!!!

  6. Stefan

    Es ist schon beschämend, dass ein so reiches Land wie Deutschland es nicht auf die Reihe bekommt, für genügend Kinderbetreuung zu sorgen.

    Dabei geht es nicht nur um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern auch um frühkindliche Bildung.

    In wenigen Jahren werden die Grundschulplätze fehlen – aber auch dies war dann sicher nicht vorhersehbar.

    “Die Kraft eines jeden Volkes liegt in seiner Jugend” (Pestalozzi)

  7. Anna

    Ich finde es erschütternd, wie diese Ministerin in diesem Artikel Verantwortung von sich weist (“zuallererst Sache der Länder und Kommunen”, “ich bin eher der Onkel”), um Mitleid heischt (“ich weiß, wie es ist, sich auf einer Warteliste einzutragen”) und Antworten ausweicht. Ich empfinde ihre Selbstbeschreibung aus ihrer Abizeitung “skrupellos, karrieregeil” als sehr passend.
    Da werden den Frauen seit Anbeginn der Menschheit schon genug Knueppel von den Männern zwischen die Beine geworfen und wer hilft ihnen heutzutage dabei? Richtig, die Familienministerin. “Tragik ist Komik in Spiegelschrift”…

    Liebe Frau Schroeder,
    Scheitern ist keine Schande, wenn man merkt, dass man seinen Job nicht gut machen kann, dann ist ein Rücktritt ein positives Signal, das Staerke zeigt. Und zeugt von Reflexionskompetenz, Mut, Rücksicht und Vernunft. Aus Trotz weiterzumachen hilft niemand, Ihnen nicht, ihrer Familie nicht und den Familien, Frauen und der Jugend -die sie vertreten sollen- auch nicht.
    Wir brauchen eine Familienministerin die die Wünsche von jungen Familien kennt! Ihr Amt ist so wichtig, bitte geben Sie es frei!

  8. Kay

    Ich mache mir auch echt Sorgen, was am Ende bei der ganzen Sache rauskommt. Wegen Erziehermangels werden dann Geringqualifizierte als Helfer auf 400 EUR-Basis in den Kindergärten angestellt? Hier ist wirklich eine Aufwertung des Berufs Erzieher nötig. Und persönlich würde es mich freuen, wenn wir so viele Bewerber auf Erzieherstellen hätten, dass man eine Männer-Quote einführen könnte. Aber diese Fantasien müssen erst einmal zurückgestellt werden, solange im Bereich der Kinderbetreuung kein Land in Sicht ist. Gute Aktion jedenfalls von NIDO. Hier muss von allen Seiten Druck entstehen, damit man sich in Berlin bewegt.

  9. Pingback: Aktion in der Nido: Wohin mit unseren Kindern, Frau Schröder? » Wir mit Kind

  10. Weinkauf

    Hallo,

    auch ich finde die Betreuungssituation unmöglich.Mir wurde vom Amt gesagt ich solle doch lieber zu Hause bleiben und nicht arbeiten gehen und mir einen faulen Lenz machen. Da ich das nicht will gehe ich arbeiten und zahle 900 euro jeden Monat für eine Tagesmutter. Wir werden zwar gefördert,doch dafür geben wir das geförderte Geld wieder dem Jugendamt zurück. Ersparnis: 27 Euro!!!!Wenn das Kind krank ist gibt es keine Förderung und man zahlt noch drauf. 15 Absagen für den Kindergarten,wer soll sich das bitte noch leisten können!!!!!!Und dann hört man immer wir haben zu wenig Kinder…….

  11. Bianca

    Ich würde dann noch die leistungsgerechtere Bezahlung der Tagesmütter dazu nehmen. Sie sind eine echte Alternative zum Kitaplatz. Und leisten genauso gute Arbeit. Unsere Tagesmütter im Ort haben Probleme ihre Plätze zu besetzen!!!

  12. Sonja

    Liebe Politiker, bitte anstatt über Betreuungsgeld zu diskutieren, lieber über Lohnerhöhungen für Erzieher/innen nachdenken und dieses Berufsfeld attraktiver machen.
    Erzieher und Erzieherinnen leisten einen super Job, dafür müssen sie auch entsprechend honoriert werden.

  13. Janowicz

    Keine Ahnung, warum unsere Politiker auf diesen Missstand nicht wirklich reagieren bleibt auf jeden Fall spannend, wie es weitergeht.

  14. Fra

    Unser Kinderladen Pirateninsel in Hamburg, Barmbek-Süd, hat freie Plätze für Kinder von 3-6!!! Und wir haben derzeit vier Erzieher für ca. 20 Kinder.

    Die Suche nach guten Leuten war der Horror. Das Personalkarussel ist ordentlch in Bewegung. Mein Sohn hat in seinen ersten zwei Kitajahren SECHS Erzieherwechsel in einer großen Einrichtung erlebt. Das ist für ein kleines Kind extrem schwierig.

    Erzieher haben jederzeit die Möglichkeit zum Wechsel und fragen berechtigterweise nach höheren Löhnen. Diese sind aufgrund des starren Finanzierungsmodells über Gutscheine kaum machbar. Also her mit neuen Lösungen!!!

  15. Matthias

    Unsere Kinder sollten gut ausgebildeten Personen mit gerechter Entlohnung anvertraut werden. Schon jetzt gibt es Kitas die zwar gebaut aber nicht erôffnet werden, weil kein Personal zu bekommen ist.
    Verkehrte Welt, das sollten wir ändern

  16. Dana

    Krippenplatz ganztags bekommen wg Alleinerziehend, Kiga mit viel Glück von 8-14:00 reicht leider nicht aus für meine Arbeitszeit… Hort später? Das kann spannend werden! Kind und Beruf ist m. E. Kaum vereinbar. Da besteht dringend Handlungsbedarf.

    Erzieherinnen bekommen größtenteils kein Gehalt in der Ausbildung. Wie sollen sie die 3 Jahre finanzieren!?!

    Jetzt werden wahllos Leute angeheuert und umgeschult. Welchen Stellenwert haben Kinder in unserer Gesellschaft?!?

    • L.Burr

      Die Ausbildung zur Erzieherin dauert in NRW -5(!!!!!!)- Jahre!!!!!!
      Und das letzte Jahr Vollzeit mit nur 700€ honoriert.Auch im U3 Bereich. Die wollen jetzt nur noch Abiturienten zulassen.

      Wer kann mir das bitte erklären?Es passt nichts mehr. Ich mach den Beuf gerne aber nicht mehr für dieses Geld da die Betreuung meiner kinder schon teurer ist!!!!

  17. KatharinaP

    Als vollzeitbeschäftigte Mutter beobachte ich nun seit Jahren das BeamtenMikado-Verhalten von Frau Schröder. Wenn es irgendwelche Demonstrationen gegen diese sogenannte “Familien”-Ministerin geben würde, würde ich sie alle unterstützen und besuchen.
    Diese Frau ist auch Mutter, berufstätig und ungefähr gleich alt wie ich. Ich staune jeden Tag über ihre realitätsferne Politik und ihre verstaubte Einsichten zum Thema “Frauen- und Familie”. Christina Schröder, Sie sind ein Schädling in politischer Landschaft! Sie sind nicht mal eine lausige Ministerin, sondern eine Verhindererin und ein absoluter Stolperstein für alle berufstätige Mütter.
    Sie alleine reichen für mich schon aus, um NICHT CDU/CSU zu wählen! All meine berufstätigen Freundinnen halten das Gleiche von Ihnen. Wer hat Sie bloß auf diesen Posten gehievt??? Machen Sie den Platz frei! SOFORT!!!

  18. Wir kämpfen in Köln genau für dieses Thema, genauere Infos auf unserer Webseite http://www.mehr-kitas.de

  19. Wir sind eine Interessengemeinschaft für Mehr Kitas in Köln und kämpfen aus eigener Not genau für dieses Thema. Genauere Infos auf unserer Webseite…

  20. sandra

    Wir haben – vermutlich ein glücklicher Zufall – mehr oder weniger auf Anhieb einen Kita und gleich den KigaPlatz in einer privaten Einrichtung bekommen. die hat gerade neu eröffent udn ich habe mich mit meiner 1 jährigen angemeldet als die Einrichtung Baustelle war. Alle anderen Einrichtngen des Trägers in der Stadt sind auch gut besucht.
    Ich bezahle nun 500 Euro für einen Halbtagsplatz. Viel Geld, aber wenn ich sehe welche Arbeit die Erzieherinnen täglich leisten und mir die Kosten ausrechne die dem Träger dagegen stehen dann müsste es mehr sein um die Leistung der Erzieherinenn auch zu würdigen.

    Ausserdem habe ich festgestellt, dass die Vergabepolitik (oder Organisation??) in den meisten Kitas einfach nur schlecht ist. Warum soll ich mich bei 20 Kitas umsehen udn auf die Warteliste setzen lassen? Bei unserer Kita kommt es überhaupt erst zur Besichtigung wenn ein Platz zum Wunschtermin frei ist. Dann hat man 2 Wochen Zeit sich zu entscheiden und über eine vergleichsweise geringe Anmeldegebühr mit Vertragsabschluss wird der Platz garantiert.

    Ich weiss nicht, wie ich anders termingerecht wieder an meinen Arbeitsplatz hätte zurückkehren können, denn Kita Nr. 2 bei der wir uns auf die Liste haben setzen lassen hat mir 2 Wochen vor dem Wunsch-Start-Termin abgesagt (weil man meine Nachricht dass ich keinen Bedarf mehr habe übersehen hat).

  21. Frank Eckelmann

    Herr Schmidt (Altkanzler) hat bereits vor zwei Jahren darauf hingewiesen, dass wir nicht nur immer weniger werden sondern auch im globalen Wettbewerb, allein aus demographischen Gründen zurück fallen.<<

    Als Vater zweier, erwachsener Töchter, gebe ich hier einige Hinweise: die Kindsmutter musste seinerzeit ihre Erwerbstätigkeit aufgeben, eine Versorgung der Kinder in einer staatlichen Einrichtung war zunächst wegen der Wartezeit unmöglich und dann, als die Plätze frei waren, monetär uninteressant. Meine Intervention beim damaligen Berliner Senator für Jugend, Sport und Familie (bemerkenswerte Reienfolge …) war erfolglos.

    Das Erlebnis, Kinder in die Welt zu setzen, ist für mich der größte, bislang erlebte Segen. Von einer anderen, ökonomischen Warte aus betrachtet, sind ca. 750.000 Euro dem privaten Genuss und Konsum entgangen.

    Wir sind blöd, anzunehmen, dass weiterhin Mutter die Kinderangelegenheiten ohne 'Beeinrächtigung' von Beruf regeln muss.
    Schaut nach Frankreich und seht genau hin, schaut nach Italien und seht genau hin. Dort sind Kinder im Alltag mit all ihren Eigenschaften selbstverständlich. Bei uns in Deutschland bekommst Du Stress, wenn Deine Kinder im Restaurant spielen, bäh!

    Nach Lage der Dinge empfehle ich meine Töchtern, Ihren Nachwuchs ggf. woanders aufzuziehen, jedenfalls nicht in Deutschland.

    Kein Elterngeld oder andere 'Prämien' werden unsere Mitbürger dazu veranlassen, Kinder in die Welt zu setzen. Ein solcher Anreiz wird durch solide Perspektiven geschaffen, nicht durch Speed-Money ….

  22. AH

    Ich frage mich, wann mal in der Gesellschaft ankommt, dass spätestens die Entscheidung für oder gegen ein zweites Kind – zumindest auch – von der Betreuungsfrage abhängt. Das sagt zwar keiner laut, ist aber sicher bei einigen so.
    Die Betreuungssituation ist fahrlässig bei unseren Geburtenzahlen!
    Und ja das Thema Hort wird auch sträflich vernachlässigt! Kindergartenkinder werden bis 17h betreut, aber Schulkindern kann man das nicht zumuten, oder wie? Soll ich nach 3 Jahren wieder aufhören zu arbeiten? Will die Gesellschaft meine Steuern und Abgaben nicht? Mal abgesehen von den Bildungskosten, die er (und ich) in meine Ausbildung gesteckt hat.

  23. Alexandra

    Ich kenne beide Seiten der Medaille da ich Mutter und Erzieherin bin. Ich kenne die Wartelisten und auch die Angst keinen Platz zu bekommen. Ich habe bereits schwanger bei 15 Kitas angemeldet ( also echt wahrlos) und jetzt haben wir bei zwei eine Zusage bekommen. Wir können uns glücklich schätzen, aber es war auch sehr viel Mühe und Glück, und bei 15 Anmeldungen auch keine zu grosse Ausbeute.
    Das Betreuungsgeld ist eine totale Lachnummer. Es ärgert mich tierisch das es so zwischengemogelt wurde und dir dann angepriesen wird als Ersatzlösung wenn du keinen Krippenplatz findest. Soll ich dann von 150 Euro im Monat leben statt arbeiten zu gehen? Nein Danke !!!
    Ich bin sehr gespannt wie das werden wird. In Karlsruhe bauen sie zwar jetzt Einrichtungen wie die Wilden, aber sie finden kein Personal…auch nicht so einfach. Die Aktion von Nido ist in jedem Fall genial, DANKE !!!!!

  24. Katja

    Was ist eigentlich mit Hortplätzen? Krippenplätze sind notwendig – keine Frage. Aber spätestens in der Schule wird es richtig eng. Denn dann MÜSSEN die meisten Frauen arbeiten. Die Schule endet gegen 11 Uhr. Bitte, wer kann um 11 Uhr seinen Stift fallen lassen?! Die Diskussion um Hortplätze wird meiner Meinung nach vernachlässigt.

  25. Katja

    Nach 1,5 Jahren erfolglos auf der Warteliste für einen Platz und ohne Aussicht auf Erfolg zum 3. Geburtstag meiner Tochter im Januar (die ergo bis August warten muss, bis sie einen Platz bekommt und dann bereits 3,5 Jahre alt ist), habe ich nun mein ungeborenes Kind auf die Wartelisten im kompletten Umkreis gesetzt. Wie traurig ist das bitte??

  26. Jenna

    @Jürgen: Naja, das ist aber billig wenn man Frau Schröder so davonkommen lässt. Und an den Tarivverträgen des öffentlichen Dienstes sind schließlich auch ihre Kollegen aus dem Innenministerium beteiligt. Wenn Frau Schröder wirklich den Ausbau schaffen will, muss sie es schaffen, dass mehr Leute Erzieher werden. Dafür muss dieser anstrengende Job besser bezahlt werden. Da zu verlangen, dass man Frau Schröder da ganz aus der Verantwortung nimmt, weil die Bezahlungen ja Kommunensache sind … das ist schon ganz schönes Politikerschach. Sie ist schließlich unsere Familienministerin!

  27. Jürgen

    @Marsha: Genau deshalb hat das Bundeskabinett gestern (!) eine Änderung des Baurechts auf den Weg gebracht. Bis dato können Kitas in reinen Wohngebieten nur im Ausnahmefall genehmigt werden. Das wird jetzt geändert. Weil solche Fälle wirklich absurd und traurig sind.

    Gruß JM

    PS @Nido: Die Forderung “Mehr Geld für ErzieherInnen” ist toll und richtig. Aber so ganz ist Euch nicht klar, wie und von wem die Gehälter von ErzierherInnen festgelegt werden, oder? Jedenfalls nicht vom Familienministerium ;-) Die ErzieherInnen sind in der Regel bei der Kommune beschäftigt und werden nach TVöD-B (oder analog) bezahlt. (Den Tarifvertrag findet man zB hier: http://www.vka.de/media/exe/62/740d710c929e97b67bf9712d0e9e22e4/tvd-b_if_v-4.pdf) insb. Anlage C.

  28. Angela Heinssen

    Hier auf dem Land an der Niederelbe wird der Krippenausbau zum Teil deshalb gestoppt, weil zunächst abgewartet werden soll, wieviele Kinder wegen des Betreuungsgeldes zu Hause bleiben und es ohnehin zu wenig Erzieherinnern für die Betreuung gibt.

  29. Ich kenne mittlerweile Freunde, die umziehen, weil sie in einigen Ecken Berlins eben doch keine Wahlfreiheit mehr haben – und die wollen ganz bestimmt nicht für 150 Euro zu Hause hocken…

  30. Marsha

    Wir hatten Glück – in unserem Ort wurde eine neue U3 Gruppe gegründet, bei der wir uns ganz früh beworben haben – so konnte unser Sohn mit 17 Monaten in die Krippe und ich wieder arbeiten. Ein halbes Jahr haben wir mit der Oma überbrückt.

    Bei uns im Ort gibt es generell ein Überangebot an Kindergartenplätzen – bei U3 ist es aber immer noch schwierig. Ein Ort weiter sieht es ganz schlecht aus, da kann froh sein, wenn das Kind mit 4 einen Platz ergattert. Hier ist das Problem, dass zu wenig Erzieherinnen vorhanden sind.

    Schlimm finde ich auch, dass es immer noch so schwierig ist, Kindergärten in Wohngebieten zu bauen. Bei uns – einem Neubaugebeit – stand von vornherein in den Plänen fest, dass eine Kita gebaut werden soll. Kurz vor Baubeginn haben dann Nachbarn wegen der Lärmbelästigung geklagt und Recht bekommen! Und das, obwohl sie – bevor sie selbst gebaut haben – von den Plänen wussten. Sowas finde ich wirklich traurig.

  31. Constance

    Ich habe jetzt fast 2 Jahre auf meinen Grippenplatz gewartet. Noch 2 Monate dann kann auch ich endlich wieder Arbeiten gehen… und ab 2013 spll jedem ein Platz zu stehen…ich bin gespannt!!!!