Wochenende: Palma de Mallorca

Oh, du meine Blüte: Noch bis Mitte März blühen auf Mallorca die Mandelbäume. NIDO-Autorin Silke Droll weiß außerdem, in welchen Bars der Inselhauptstadt man welche Pinchos bestellen soll und wo man feiern kann, ohne an den Ballermann auch nur denken zu müssen.

Text: Silke Droll
 
Freitag 

Kontrastprogramm: Nach dem Aperitif im Hafen durch die Bars des ehemaligen Rotlichtviertels ziehen und die Nacht dann im Barockpalast verbringen.

18.00 Quartier in der Altstadt
Mallorquinischer geht es nicht: Im Stadtpalast Ca‘n Ferrandell aus dem 16. Jahrhundert punktet das Hotel Born (1) mit Marmor, goldgerahmten Spiegeln und einer großen Palme im Patio (www.hotelborn.com, DZ ab 60 Euro). Das Hotel Ca Sa Padrina (2) schmückt sich mit Betten aus dunklem Holz und alten Gemälden. Nur ein Zimmer hat eine Terrasse! Kein Frühstück (www.hotelcasapadrina.com, DZ ab 70 Euro).

19.00 In Stimmung kommen
Über die Einkaufspromenade Passeig des Born zum Meer hinunterspazieren. Im Café Varadero (3) an der alten Mole auf der Terrasse Seeluft schnuppern und den Blick auf Palma und die hell erleuchtete Kathedrale genießen. Dazu: die typische Insel-Brotzeit „Pa amb oli“. Die Basisversion aus geröstetem Bauernbrot, Olivenöl und Tomate zusätzlich mit Serrano-Schinken belegen lassen.

21.00 Ab in die Nacht!
An den kleinen Plätzen des früheren Rotlichtbezirks Sa Gerreria, dem neuen In-Viertel Palmas, eröffnet derzeit eine Bar nach der anderen. Am Tresen stehend isst man Pinchos – Kanapees mit Sardellen, Chorizo und Aufstrich. Etwa in dem ehemaligen Korbladen Ca la Seu (4) oder der Trinkhalle Molta Barra (5). In der schnuckeligen Bar Rita (6) die tiefschwarze Tintenfisch-Pincho „Pica-Pica“ kosten.

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