Blattkritik /// 09/2010
Freunde bleiben
Seite 56

Freunde bleiben

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    blu

    super Artikel, genau auf den Punkt getroffen!

    25.01.2010 10:14:17
     
    A. Salmeron

    Sehr guter Artikel! Ich konnte mich darin sehr gut wiederfinden. Ich habe in meinem Freundeskreis als eine der ersten ein Kind bekommen - noch während des Studiums, und musste dann immer wieder feststellen, wie wenig Verständnis meine kinderlosen Freunde manchmal aufbrachten. ...Ja, sie "verstanden", dass wache Nächte anstrengend sind, und dass wenn das Kind schon wieder krank ist, man nicht weggehen kann, aber in ihrem Ton konnte ich raus hören, dass sie mein Verhalten trotzdem nicht nachvollziehen konnten. Ganz nach dem Motto "Ja und?! Man kann doch Kinder haben UND ein eigenes Leben." Ich tröste mich dann immer mit dem Gedanken, irgendwann werden sie auch Kinder haben und mich dann endlich verstehen. Die Situation ist im Artikel wirklich gut getroffen.

    21.01.2010 21:08:45
     
    Heike

    Ich finde mich in weiten Teilen wieder, warte aber auch nicht darauf, dass die ewig kinderlosen in meinem Bekanntenkreis demnächst Nachwuchs produzieren werden, um dann endlich nachvollziehen zu können, warum die Kontaktquantität in der stressigen Neu-Eltern-geworden-Zeit abgenommen hat. Ich finde, ich kann von guten Freunden verlangen, dass sie verstehen, dass ich nicht mal eben auf ein Bier rumkommen oder den Abend tanzend im Club verbringen kann und wer das nicht versteht, der ist eben raus. Diesen hinterher-hecheln und immer-noch-gut-freund-sein wollen ist wirklich anstrengend, zumal es einhergeht mit einem latent schlechten gewissen, dass man die guten alten freunde vernachlässigt...und das muß doch nicht sein, wenn beide seiten ein bißchen verständnis aufbringen. In diesen sinne - ein freundliches fest

    23.12.2009 14:03:53
     
    nadja

    toller artikel, konnte viele punkte bestätigen. freundschaft verändert seine priorität wenn kinder dazukommen- oder zerbricht. das mag bitter sein, ist aber so... aber darauf zu warten, dass die kinderlosen endlich zu nachwuchs kommen, damit sie dann reumütig an meiner türe klopfen um mir mitzuteilen, wie sehr sie mich JETZT verstehen können,ist kokolores...jdf für mich, aber das ist ja jedem selber überlassen...

    16.11.2009 21:23:12
     
    janne paul

    in einigen punkten des artikels finde ich mich exakt wieder, das passt ganz gut auf unsere situation. man muss sich tatsächlich langsam damit anfreunden, dass wir nicht das exakt gleiche leben mit ständigem ausgehen so weiterleben können (und wollen!) bei aller (teils in meinen augen auch berechtigter) kritik kann ich (zumindest bezogen auf ein paar menschen in meinem freundeskreis) das beschriebene szenario bestätigen. allerdings gibt es ja nicht nur schwarz und weiß und damit zum glück auch freundschaften, die trotzdem bestehen bleiben und evtl sogar intensiver werden, ob nun mit oder ohne kinder auf beiden seiten. aber schön, dass es allen so oder so ähnlich geht!

    25.10.2009 21:48:27
     
    ines dettmann

    der ausgangspunkt des artikels stört mich, denn der autor schließt von sich auf andere: warum müssen alle menschen, die keine kinder haben, keine kinder haben wollen? ohne verständnis sein für die situation von eltern? es gibt kein rezept für freundschaften, die sich im laufe des lebens verändern - mit und ohne kinder. freunde sein heißt eben auch akzeptieren, dass sich dinge verändern und mit anderen freuen und nicht den alten zeiten nachheulen. keine kinder zu haben kann 1000 gründe haben. ziemlich einseitig die geschichte!

    22.10.2009 12:49:48
     
    Luisa Kerner

    Sehr wichtiges Thema, ich merke an mir selbst, wie sehr wir vor lauter Trubel hier zu Hause unsere kinderlosen Freunde und Kollegen vernachlässigen oft. Die Absage, die ihr vorne im Heft beschrieben habt: mein Mann und ich haben uns dabei ertappt gefühlt. Schöner, kluger Text, der vor allem nicht mit dem erhobenem Zeigefinger daher kam. Das wäre nämlich so ziemlich das letzte, was wir mit drei kleinen Kindern jetzt noch gebrauchen können.

    21.10.2009 15:51:40
     
    Nicolai Blank

    Interessantes Thema, aber der Text ist mir zu selbstgefällig (Le Creuset-Bräter...) und langatmig. Meine Reaktion beim Lesen: Mann, komm zur Sache, ich habe meine Zeit nicht im Lotto gewonnen! Abbruch nach der ersten Textseite. Versuch, später im Text wieder einzusteigen, scheitert an Oberflächlichkeit. Das Aufmacherfoto ist großartig!

    19.10.2009 13:32:22
     
    connie Eisenmann

    super,die illustration auf seite 61 zum artikel! das werd ich mir jetzt ausschneiden und immer bei mir tragen, damit ich auch keinen der 6 punkte vergesse zu beachten, falls ich mal zufällig eine alten freund aus der straße treffe sollte. liebe elten, wo ist das hirn geblieben?

    19.10.2009 12:43:32